DM Tag 3: Deibler triumphiert doppelt
(02.07.2010) Am dritten Wettkampftag der Deutschen Meisterschaften in Berlin konnte sich Steffen Deibler sowohl über die 50 Freistil als auch Schmetterling Titel und EM-Ticket sichern. Über die 200 Meter Freistil rückte Silke Lippok mit ihrem Sieg und einer Spitzenzeit nun endgültig auch ins Licht der breiten Öffentlichkeit. Auch Daniela Samulski buchte erwartungsgemäß ihre Fahrkarte für Budapest ebenso wie Hendrik Feldwehr. (Unten finden sie alle Athleten, die in den Finals unter den EM-Normen blieben.)
In 23,51 Sekunden entschied Steffen Deibler die 50 Meter Schmetterling für sich und stellte damit erneut unter Beweis, in welch guter Form sich er und sein Bruder befinden. Er sicherte sich damit das EM-Ticket und verwies Philip Heintz und Leif Marten Krüger auf die Plätze. Später am Nachmittag fügte Deibler dem Titel einen zweiten hinzu. Über die 50 Freistil war er in 22,17 Sekunden am schnellsten und blieb auch hier unter der Pflichtzeit für Budapest. „Mit etwas mehr Pause wäre ich sogar noch schneller gewesen. Schmetterling habe ich leider etwas verrissen, da wollte ich zuviel“, erklärte der 23-Jährige. Jonas Lunemann und Christoph Fildebrandt kamen hier auf die Plätze.
Über die 200 Meter Freistil holte sich Nachwuchstalent Silke Lippok den Titel. Die 16-jährige Junioren-Europameisterin buchte mit der Zeit von 1:57,51 Minuten nicht nur ihr EM-Ticket, sie liegt damit auch auf Platz sechs der Weltrangliste. Franziska Jansen und Nina Schiffer hatten hier das Nachsehen. Dahinter kam Daniela Schreiber ins Ziel. Die vier Schwimmerinnen stellten sicher, dass in der Addition der Zeiten die Norm für die 4×200 Freistil-Staffel unterboten wurde.
Auch Daniela Samulski holte sich ihr EM-Ticket. Die ganz locker in die Titelkämpfe gegangene Essnerin gewann die 50 Meter Rücken in 28,16 Sekunden. Lisa Graf folgte ihr in Deutschem Altersklassenrekord für 18-Jährige in 29,13 Sekunden. Jenny Mensing verpasste Platz zwei um eine Hundertstel.
Über die 50 Meter Brust hatte Hendrik Feldwehr in 27,62 Sekunden die Nase vorn und blieb damit um eine hauchdünne Hundertstelsekunde unter der EM-Pflichtzeit. Marco Koch und Johannes Neumann komplettierten das Podium.
Bei den Damen konnte keine der Athletinnen die geforderte Zeit knacken. Dorothea Brandt war in 31,69 Sekunden am schnellsten, gefolgt von Caroline Ruhnau und Kerstin Vogel.
Lisa Vitting gewann die 50 Meter Schmetterling bei den Frauen in 27,19 Sekunden, blieb dabei jedoch über der EM-Norm. Saskia Donat und Uta Müller sicherten sich Silber und Bronze. Auch über die 50 Rücken der Herren blieb in Abwesenheit von Helge Meeuw keiner der Athleten unter der Qualifikationszeit für die EM. Dominik Keil gewann hier in 26,16 Sekunden vor Jan-Philip Glania und Felix Wolf.
Die 4×100 Freistil bei den Herren entschied die SG Essen mit Jan Konopka, Jan David Schepers, Christoph Rueter und Thomas Rueter für sich. Bei den Frauen gewann das Team das Team des SV Halle/Saale in der Besetzung Sabine Rasch, Sandra Koch, Theresa Michalak, Daniela Schreiber.
Paul Biedermann sicherte sich am Vormittag erwartungsgemäß die schnellste Bahn über die 200 Freistil in einer Zeit von 1:48,93 Minuten. “Es kribbelt langsam, ich kann die Vorläufe nicht mehr sehen. Man muss warten und sich zurückhalten”, freut sich der Hallenser auf die Finals. Insgesamt blieben in den Vorläufen fünf Schwimmer unter der Marke von 1:50 Minuten.
Titelverteidiger Toni Embacher war über die 200 Meter Schmetterling in den Vorläufen in 2:01,43 Minuten am schnellsten. Bei den Damen gelang dies Franziska Hentke in 2:10,48 Minuten. Die Magdeburgerin war damit bereits schneller als die Pflichtzeit für die Europameisterschaften in Budapest.
Über die 200 Rücken sicherte sich Yannick Lebherz in 2:02,37 Minuten die Finalbahn vier. Jenny Mensing blieb in einer Zeit von 2:11,32 Minuten bereits im Vorlauf unter der Normzeit für die EM.
Marco Koch schwamm über die 200 Brust am Vormittag in 2:12,84 Minuten schon in den Bereich der vorgegeben Pflichtzeit. Caroline Ruhnau war bei den Damen in 2:32,08 Minuten am schnellsten.
Finalentscheidungen an Tag 3 der Deutschen Meisterschaften:
200m Freistil Frauen:
1. Silke Lippok 1:57,51 (EM-Norm)
2. Franziska Jansen 1:59,96
3. Nina Schiffer 2:00,49
4. Daniela Schreiber 2:00,99
50m Schmetterling Männer :
1. Steffen Deibler 00:23,51 (EM-Norm)
2. Philip Heintz 00:24,29
3. Leif Marten Krüger 00:24,59
50m Schmetterling Frauen:
1. Lisa Vitting 00:27,19
2. Saskia Donat 00:27,26
3. Uta Müller 00:27,51
50m Rücken Männer:
1. Dominik Keil 00:26,16
2. Jan-Philip Glania 00:26,19
3. Felix Wolf 00:26,45
50m Rücken Frauen:
1. Daniela Samulski 00:28,16 (EM-Norm)
2. Lisa Graf 00:29,13
3. Jenny Mensing 00:29,14
50m Brust Männer:
1. Hendrik Feldwehr 00:27,62 (EM-Norm)
2. Marco Koch 00:28,37
3. Johannes Neumann 00:28,41
50m Brust Frauen:
1. Dorothea Brandt 00:31,69
2. Caroline Ruhnau 00:31,98
3. Kerstin Vogel 00:32,00
50m Freistil Männer:
1. Steffen Deibler 00:22,17 (EM-Norm)
2. Jonas Lunemann 00:22,63
3. Christoph Fildebrandt 00:22,85
4 x 100m Freistil Männer:
1. SG Essen 03:20,71
2. SG Bayer 03:24,22
3. SG Frankfurt 03:25,85
4 x 100m Freistil Frauen:
1. SV Halle/S. 03:45,80
2. SG Essen 03:47,70
3. SG Dortmund 03:50,09
Schwimmer, die bisher im Finale unter der EM-Norm blieben:
Männer: Yannick Lebherz (400 Lagen), Markus Deibler (200 Lagen), Steffen Deibler (50 Freistil, 50 Schmetterling), Hendrik Feldwehr (50 Brust)
Frauen: Silke Lippok (200 Freistil), Daniela Samulski (50 Rücken)







Wie Ihr vielleicht schon gemerkt habt: Heute war nichts mit live-Blog. Ein Dank an die Berliner S-Bahn dafür -.-
ganz am ende fehler: yannick 50 brust..
Danke auch für diesen Hinweis. Wurde heute alles etwas unter Zeitdruck geschrieben…
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