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(06.10.2015) Die Australierin Katie Palmer hat angekündigt, beim FINA-Weltcup in Tokio (28./29. Oktober) starten zu wollen und damit ihren ersten Wettkampfauftritt seit der Aufhebung ihrer vorläufigen Dopingsperre zu geben.

Palmers Fall hatte vor allem wegen der Begleitumstände für Aufsehen gesorgt. Bei der Australierin wurden im Rahmen der WM 2013 in einer von drei Dopingproben auffällige Werte gefunden. Der Weltverband FINA beschloss damals die Angelegenheit zu den Akten zu legen, auf Bestreben der Welt-Anti-Doping-Agentur wurde der Fall jedoch wieder aufgerollt.

Palmer selbst wurde erst im Juni 2015 von dem positven Test informiert und vorläufig bis zur weiteren Klärung gesperrt. Die Freistilspezialistin musste aus diesem Grund auf die Teilnahmen an der Schwimm-WM verzichten. Im September erhielt sie dann ihre Strafe: Mehr als zwei Jahre nachdem die auffällige Probe genommen wurde, erteilte die FINA der Australierin eine Verwarnung.

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