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(22.12.2015) Die Olympischen Spiele sind für jeden Spitzenschwimmer das Highlight, getoppt wird dies nur. Wenn die Wettbewerbe im eigenen Land stattfinden. In der vergangenen Woche stand bei Olympia-Gastgeber Brasilien der erste Teil der Olympia-Qualifikation der einheimischen Schwimm-Asse auf dem Plan.

Dabei sorgte Sprinter Bruno Fratus für den lautesten Paukenschlag. Als Startschwimmer einer 4x50m Freistilstaffel schwamm er in 21,37 Sekunden die weltweit zweitschnellste Zeit des Jahres über die 50m Freistil. Besser war nur Weltmeister Florent Manaudou aus Frankreich in 21,19 Sekunden.

Im Einzel sicherte sich Fratus später in 21,50 Sekunden den Sieg und das Olympiaticket. Auch Italo Manzine Duarte (22,08) blieb hier unter der FINA-A-Norm, die für die brasilianischen Schwimmer zur Olympiaqualifikation gefordert ist.

Zudem knackten in der vergangenen Woche auch folgende Schwimmer die FINA-A-Normen:

  • Leonardo De Deus (200m Rücken und 200m Schmetterling)
  • Esteban Enderica (1500m Freistil),
  • Etiene Medeiros (50m und 100m Freistil)
  • Graciele Herrmann (50m Freistil)
  • Henrique Rodrigues und Thiago Pereira (200m Lagen)
  • Felipe Franca und Joao Gomes Jr (beide 100m Brust)
  • Thiago Simon (200m Brust)
  • Manuella Lyrio (200m Freistil)
  • Nicolas Oliveira (100/200m Freistil)
  • Marcelo Chierighini (100m Freistil)
  • Joao de Lucca (200m Freistil)
  • Guilherme Guido (100m Rücken)
  • Henrique de Souza Martins und  Marcos Macedo (beide 100m Schmetterling)
  • Joanna Maranhao (200/400m Lagen)
  • Brandonn Almeida (400m Lagen)

Damit sind die Schwimmer noch nicht sicher bei Olympia. Im Rahmen der traditionellen Maria Lenk Trophy im April gibt es für die brasilianischen Schwimmer eine zweite Gelegenheit, sich für Rio zu qualifizieren. U.a. muss hier Sprintstar Cesar Cielo seine Chance nutzen. Er hatte seine Teilnahme am Meeting in der vergangenen Woche abgebrochen.

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