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(15.02.2016) Der Schwimm-Weltverband FINA will seine Spitzenathleten auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2016 genauer unter die Lupe nehmen. Laut eines Berichts des britischen Senders BBC sollen alle Schwimmer, die im zurückliegenden Jahr unter den Top Ten der Weltranglisten über die 34 olympischen Strecken lagen, verstärkt auf Doping untersucht werden.

Bis zu sieben Tests solle pro Athlet bis zum Beginn der Spiele geben. Bei der Umsetzung will der Verband mit den nationalen Anti-Doping-Agenturen zusammenarbeiten. Noch ist der Plan aber nicht in trockenen Tüchern, da wohl noch nicht alle Beteiligten zugestimmt haben.

Im vergangenen Jahr ließ die FINA insgesamt fast 2000 Dopingtests durchführen, mehr als die Hälfte davon als unangekündigte Trainingskontrollen. Außerhalb der großen Events wurden 654 Sportler getestet. Bei Wettkampfkontrollen waren es 569 Sportler.

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