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(18.02.2016) Das ist Kampfgeist: Obwohl bei der niederländischen Spitzenschwimmerin Inge Dekker Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wurde, will die 30-Jährige ihre Chancen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio noch nicht aufgeben.

Über ihren nationalen Verband erklärte sie am Mittwoch in einer Pressemitteilung: "So eine Diagnose ist natürlich erstmal ein enormer Schock." Drei Jahre lang habe sie alles auf die Spiele in Rio ausgerichtet und dann das. "Ich hatte jetzt ein paar Tage, um die Neuigkeiten zu verabeiten und schaue mit Zuversicht auf die Zukunft. Ich versuche positiv zu sein und mich auf meine Genesung zu konzentrieren. Dinge, die ich nicht beeinflussen kann, lasse ich los, doch die Spiele in Rio habe ich noch nicht abgehakt", so Dekker selbstbewusst.

Die Sprintspezialistin ist eine feste Größe im niederländischen Nationalteam. Bei den zurückliegenden drei Olympischen Spielen gelang ihr mit der 4x100m Freistilstaffel jeweils der Sprung aufs Podest. Den Höhepunkt ihrer Karriere feierte sie 2008 in Peking, als das Oranje-Quartett Gold über diese Strecke holte.

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