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(23.06.2015) In den Halbfinals des ersten Schwimm-Tages bei den Europaspielen in Baku haben sich die deutschen Schwimmer für den morgigen Kampf um die Medaillen in Stellung gebracht. Gleich mehrere heiße Eisen wird der DSV am Mittwoch im Feuer haben.

Über die 200m Schmetterling setzt Julia Mrozinski die starken Vorstellungen der vergangenen Wochen fort. In 2:11,58 Minuten schwamm sie im Halbfinale nicht nur die zweitschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen, sondern stellte auch einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 15-Jährigen auf. Mrozinski unterbot damit eine fast 30 Jahre alte Bestmarke der DDR-Schwimmerin Kornelia Greßler (2:11,85). Das macht Lust auf den morgigen Endlauf.  Jana Zinnecker (2:16,80) landete im Halbfinale auf dem zwölften Platz.

Marek Ulrich schwimmt morgen über die 100m Rücken um die Medaillen. In 54,99 Sekunden knackte er im Halbfinale erstmals die 55-Sekunden-Marke und lieferte die zweitschnellste Zeit ab. Zudem unterbot er damit den Deutschen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen, der bisher von Vize-Europameister Christian Diener (55,07) gehalten wurde. Schneller als Ulrich war nur Titelverteidiger Luke Greenwald (Großbritannien) in 54,65 Sekunden. Ole Braunschweig kam in 56,67 Sekunden auf den 15. Platz.

Über die 200m Rücken liegt Maxine Wolters auf Medaillenkurs. Sie schwamm im Semifinale in 2:13,13 Minuten zwar mehr als eine Sekunde langsamer als im Vorlauf, zog aber immerhin als zweitschnellste in den Endlauf ein. Jana Augenstein (2:23,09) beendete das Halbfinale auf Platz 16.

Leonie Kullmann kam über die 100m Freistil in 56,48 Sekunden als Sechste weiter. Katrin Gottwald verpasste als Zehnte knapp den Endlauf. Ein Hammer kam hier von der Niederländerin Marrit Steenbergen, die in 53,87 Sekunden bis auf drei Hundertstel an den Junioren-Weltrekord heranschwamm.

Links zu den Europaspielen (Junioren-EM) 2015:

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