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Die Berichterstattung zur Schwimm-WM 2015 in Kasan wird präsentiert von Speedo!

(07.08.2015) So schnell, so cool, so abgeklärt: Marco Koch hat auf seinem Weg zu WM-Gold in Kasan ein beeindruckendes Rennen abgeliefert und der Konkurrenz gezeigt, wie man die 200m Brust zu schwimmen hat.

Nach den ersten 50 Metern lag Koch noch ganz entspannt an fünfter Stelle. Durchgangszeit: 29,23 Sekunden. Da war der Japaner Yasuhiro Koseki schon mehr als sechs Zehntel schneller. Bei 100m rangierte Koch dann schon an dritter Position und hatte sich am Briten Andrew Willis und Titelverteidiger Daniel Gyurta vorbeigeschoben. In 32,43 Sekunden hatte er die schnellste Zwischenzeit des Feldes hingelegt.

Vor ihm schwammen nun noch Koseki und US-Schwimmer Kevin Cordes. Die ersten Vier lagen zu diesem Zeitpunkt auf Weltrekordkurs. Doch die Konkurrenz musste bei dem hohen Angangstempo Körner lassen.

Auch auf der dritten Bahn war Koch in 32,86 Minuten erneut der Schnellste. Kurz vor der 150m-Wende übernahm er erstmals die Führung. Diese gab er bis zum Schluss nicht mehr her und setzte sich auf den letzten Metern gegen die schwächer werdende Konkurrenz sogar noch leicht ab.

Seine Endzeit von 2:07,76 Minuten lag sogar noch über seinem Deutschen Rekord, den er bei seinem EM-Sieg 2014 in Berlin in 2:07,40 Minuten aufgestellt hatte. Dieser soll für Koch noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Eigentlich hatte er damit gerechnet, dass man in Kasan für Gold Weltrekord schwimmen muss. Der liegt bei 2:07,01 Minuten. Vielleicht klappt es damit ja dann im Olympia-Finale von Rio.

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