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(07.02.2016) Eigentlich war Markus Deibler am Samstag nur in Oldenburg, um sein Team des Hamburger SC mit ein paar Starts in der 2. DMS-Bundesliga zu unterstützen. Dabei stellte er jedoch unter Beweis, dass er das Schwimmen auch mehr als ein Jahr nach seinem Karriereende noch lange nicht verlernt hat.

Dem Kurzbahn-Weltmeister gelang es bei seinen Einsätzen sogar zweimal DSV-Star Paul Biedermann im direkten Duell zu schlagen. Deibler verwies den Hallenser (mit persönlicher Bestzeit!) über die 100m Schmetterling in 53,80 Sekunden mit neun Hundertsteln Vorsprung auf Platz zwei. Über die 100m Freistil machte Deibler es in 48,27 Sekunden sogar noch deutlicher. Hier war er mehr als eine Sekunde schneller als Biedermann (49,29).

Der Weltrekordhalter war am Samstag auch über seine Paradestrecken zu sehen. Bei seinem ersten Wettkampf im Olympiajahr lieferte Biedermann über die 200m Freistil eine Zeit von 1:46,25 Minuten auf der Kurzbahn ab und entschied sein Rennen über die 400m Freistil in 3:48,43 Minuten für sich. Biedermanns Team des SV Halle gelang am Ende der Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Auch Steffen Deibler präsentierte sich in guter Form. Er war über die 200m Freistil in 1:45,98 Minuten sogar schneller als Biedermann. Auch Deiblers Zeiten über die 50m Freistil (21,86) und 100m Freistil (47,77) sowie 100m Schmetterling (51,62) zeugen von einer guten Form zu Beginn des Olympiajahres.

Ein weiterer "Altmeister", der in Oldenburg ins Becken sprang war übrigens der einstige Olympia-Finalist Stephan Kunzelmann. Der mittlerweile 37-Jährige ließ es für die SG HT 16 Hamburg über die 50m Freistil (22,89), 100m Freistil (50,65) und 100m Schmetterling (55,87) durchaus schnell zugehen.

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