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(06.06.2015) Zum Auftakt der Mare Nostrum Tour im französischen Canet en Roussillon konnten heute sechs DSV-Schwimmer auf den Zug zu den Weltmeisterschaften nach Kasan aufspringen. Medaillen gab es für Christian vom Lehn und Jenny Mensing.


Das deutsche Team für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan wächst. Zum Start der Mare Nostrum Tour knackten heute beim Meeting in Canet en Roussillon (Frankreich) sieben DSV-Schwimmer die Normzeiten für Kasan.

Jenny Mensing sicherte sich über die 200m Rücken in 2:10,43 Minuten die Bronzemedaille und das WM-Ticket. Sie unterbot damit die geforderte Norm (2:13,34) ebenso wie Sonnele Öztürk, die in 2:12,60 Minuten Sechste wurde. Öztürk hat ihr WM-Ticket jedoch noch nicht sicher, da sie bei den Deutschen Meisterschaften hinter Mensing und der Berlinerin Lisa Graf nur auf Platz drei landete. Sollte auch Lisa Graf in den kommenden Tage die WM-Normen knacken, dann darf sie anstelle von Öztürk nach Kasan fahren.

Bei den Herren belegte Christian Diener über diese Strecke in 1:59,79 Glania Minuten den fünften Platz. Zwei Ränge dahinter schlug Jan-Philip Glania (2:01,83) an. In dem hochkarätig besetzten Finale schnappte sich der Olympia-Zweite Ryosuke Irie (Japan) vor Olympiasieger Ryan Lochte (USA) und Europameister Radoslaw Kawecki (Polen) den Sieg.

Problemlos sicherte sich auch Carl Louis Schwarz sein WM-Ticket. Über die 50m Rücken schwamm der Junioren-Vizeweltmeister in 25,47 Sekunden locker unter die WM-Norm (25,72). In dem äußerst knappen Finale belegte er damit zeitgleich mit DSV-Kollege Jan-Philip Glania den fünften Platz mit lediglich fünf Hundertsteln Rückstand auf die Podestplätze.

Über die 400m Freistil flog Florian Vogel in 3:50,27 Minuten zur WM-Qualifikation. Die Podestplätze verpasste er als Vierter knapp. Auf dem gleichen Platz landeten auch Alexandra Wenk und Jacob Heidtmann. Wenk schmetterte dabei über die 100m in 59,04 Sekunden unter die Qualifiktionszeit für Kasan (59,69). Heidtmann unterbot über die 400m Lagen in 4:17,38 Minuten ohne Schwierigkeiten die WM-Norm (4:20,93).

Für Dorothea Brandt hatte es heute zwar nur zum Einzug ins B-Finale über die 50m Freistil gereicht, hier tröstete sie sich jedoch in 25,13 Sekunden mit einer geknackten WM-Norm (25,50). Im A-Finale schwamm die Dänin Jeanette Ottesen über diese Strecke in 24,47 Sekunden auf Platz fünf der Weltrangliste.

Eine weitere Medaille für das DSV-Team gab es heute durch Christian vom Lehn, der über die 100m Brust in 1:00,24 Minuten beim Sieg von Weltrekordhalter Adam Peaty Bronze holte. Marco Koch (1:00,63) wurde hier Fünfter. Hendrik Feldwehr belegte in 1:00,70 Minuten den siebten Platz. Bei den Damen glänzte Olympiasiegerin Ruta Meiluyte aus Litauen in 1:05,46 Minuten mit einer  Weltjahresbestzeit. DSV-Schwimmerin Vanessa Grimberg schlug in 1:08,69 Minuten als Achte an.

Von den WM-Kandidaten verpasste heute lediglich Annika Bruhn in den Finals ihre Chance auf die WM-Qualifikation. Im Endlauf über die 200m Freistil blieb sie als Siebte in 2:00,09 Minuten um 2,3 Zehntel über der Norm. Sie hat bei den kommenden beiden Meetings der Tour noch die Gelegenheit, dies Qualifikationszeit abzuliefern. Bei den Herren landet Christoph Fildebrandt über die 200m Freistil in 1:48,83 Minuten auf dem sechsten Platz.

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