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(24.06.2015) Einen wahren Medaillenregen gab es am zweiten Tag der Schwimm-Wettbewerbe bei den Europaspielen in Baku für die DSV-Athleten. Julia Mrozinski holte die zweite Goldmedaille für das deutsche Team. Gleich doppelt durfte sich Leonie Kullmann freuen.


Glanzvoller Tag für die DSV-Schwimmer bei der im Rahmen der Europaspiele in Baku ausgetragenen Junioren-EM 2015. Insgesamt fünf Medaillen gab es für die deutschen Nachwuchsathleten.

Für das Rennen des Tages sorgte Julia Mrozinski. Die Frankfurterin schwamm über die 200m Schmetterling in 2:11,19 Minuten zur Goldmedaille. Sie holte damit den zweiten Titel für die DSV-Schwimmer in Baku und unterbot zudem ihren erst im Halbfinale aufgestellten Deutschen Altersklassenrekord bei den 15-Jährigen.

Die Frankfurterin hatte erst auf der letzten Bahn die Führung übernommen und flog förmlich an den Konkurrentinnen vorbei. Am Ende landete sie deutlich vor Elisa Vidal Scarpa (2:12,27) aus Italien und der Ungarin Boglarka Bonecz (2:12,42).

Fast hätte es heute sogar eine weitere deutsche Junioren-Europameisterin gegeben. Über die 200m Rücken holte Maxine Wolters in einem spannenden Finale in 2:11,38 Minuten die Silbermedaille. Nur 15 Hundertstel vor ihr schlug die Russin Polina Egorova an.

Die erste DSV-Medaille des Tages hatte sich Marek Ulrich erkämpft. Der Hallenser hielt über die 100m Rücken in 55,35 Sekunden im Battle um Bronze den Briten Joe Hulme um zwei Hundertstel hinter sich. Dessen Landsmann und Titelverteidiger Luke Greenbank (54,76) holte Gold vor dem Russen Filipp Shoppin (54,81).

Nur wenige Minuten später schlug Leonie Kullmann zu: Über die 400m Freistil holte die 15-Jährige in 4:12,16 Minuten im Sandwich der beiden Russinen Ariana Openysheva (4:08,81) und Anastasiia Kirpichnikova (4:13,13) die Silbermedaille.

Es gab nur eine kurze Verschnaufpause für die vielbeschäftigte Neuköllnerin, denn direkt im Anschluss an die Siegerehrung stand Kullmann schon wieder auf dem Startblock. Über die 100m Freistil kam sie in 57,64 Sekunden auf Platz acht. Gold holte hier die starke Niederländerin Marrit Steenbergen in 53,97 Sekunden.

Doch damit war der Tag für Kullmann noch nicht vorbei. Gemeinsam mit Alexander Lohmar, Katrin Gottwald und Konstantin Walter formte sie die gemischte 4x100m Freistilstaffel des DSV - und auch dieser gelang heute der Sprung auf das Podium. Während die meisten Teams die Männer auf die Plätze eins und zwei setzten, schwamm beim DSV-Team Konstantin Walter die Schlussstrecke. Eine erfolgreiche Taktik, denn er schob das deutsche Quartett nach vorn auf den Bronzeplatz. In 3:33,75 Minuten schlugen sie an. Nur die dominierenden Mannschaften aus Russland (3:30,30) und Großbritannien (3:32,65) waren schneller.

In den weiteren Entscheidungen mussten sich beim Sieg des Franzosen Nicolas D'Oriano (15:13,31) über die 1500m Freistil die DSV-Schwimmer Henning Mühlleitner (15:32,05) und Thore Bermel (15:43,12) mit den Plätzen sechs und neun zufrieden geben.

Ohne DSV-Beteiligung fand das Finale über die 200m Brust der Herren statt. Hier dominierte Top-Favorit Anton Chupkov in 2:10,85 Minuten das Feld und holte eine weitere Goldmedaille für Russland.

Links zu den Europaspielen (Junioren-EM) 2015:

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