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(26.06.2015) Am vorletzten Tag der Schwimm-Wettbewerbe bei den Europaspielen in Baku durften die deutschen Schwimmer vier Medaillen bejubeln. Silber gab es für die Marek Ulrich über die 50m Rücken. Jeweils auf dem dritten Platz landeten die Freistilschwimmer Leonie Kullmann und Henning Mühlleitner sowie die gemischte Lagenstaffel.


Die deutschen Nachwuchsschwimmer sammeln bei den Europaspielen in Baku weiterhin fleißig Medaillen. Insgesamt viermal gelang den DSV-Athleten heute der Sprung aufs Siegerpodest.

Für Marek Ulrich gab es in Baku heute die zweite Einzelmedaille. Über die 50m Rücken sprintete er in 25,44 Sekunden zu Silber. Dabei verpasste der Hallenser den Titel nur um vier Hundertstel. Dieser ging stattdessen an den Russen Filipp Shopin. Der Berliner Ole Braunschweig schlug in 26,34 Sekunden als Siebter an. Ulrich hatte über die 100m Rücken bereits Bronze geholt.

Die zweite Medaille in Baku gab es heute auch für Leonie Kullmann. Über die 200m Freistil holte die Berlinerin auf der Außenbahn schwimmend in 1:59,77 Minuten Bronze. Schon über die doppelte Strecke hatte sie Silber bejubeln dürfen.

Kullmann knackte erstmals die Marke von zwei Minuten und schwamm damit die viertschnellste Zeit einer deutschen Athletin in diesem Jahr. Direkt hinter ihr belegte Katrin Gottwald in 2:00,67 Minuten den vierten Platz. Der Sieg ging an die Russin Arina Openysheva (1:58,22), die damit bereits zum fünften Mal in Baku ganz oben auf dem Podium stehen durfte.

In einem spannenden Kampf um Bronze über die 800m Freistil konnte sich Henning Mühlleitner durchsetzen. In 8:04,33 Minuten schnappte er sich die Medaille. Gold ging hier an den Franzosen Nicolas D'Oriano (7:59,87), der bereits die 1500m-Strecke für sich entschieden hatte. Thore Bermel landete in 8:13,17 Minuten auf dem zehnten Platz.

Im letzten Finale des Tages sicherten sich Maxine Wolters, Leo Schmidt, Johannes Tesch und Katrin Gottwald über die 4x100m Lagen in 3:54,27 Minuten die Bronzemedaille hinter Russland (3:49,53) und Großbritannien (3:52,03).

Jana Zinnecker belegte über die 100m Schmetterling in 1:00,60 Minuten beim Sieg der Russin Polina Egorova (59,36) den sechsten Platz und verpasste in diesem hochspannenden Finale die Podestplätze nur um sechs Hundertstelsekunden. Zuvor hatte sie über 50m Freistil in 26,47 Sekunden Platz zehn belegt. Auch Josephine Tesch (15. - 26,67) verfehlte hier den Endlauf. In diesem sicherte sich später Mariia Kameneva aus Russland in 25,23 Sekunden den Sieg.

Nach den 100m Rücken entschied der Brite Luke Greenbank heute auch die doppelte Distanz für sich. In 1:56,89 Minuten dominierte er das Feld und stellte einen neuen Junioren-Weltrekord auf. Damit schob er sich zudem unter die Top Ten der aktuellen Weltrangliste über die 200m Rücken. DSV- Athleten waren in diesem Finale nicht am Start.

Links zu den Europaspielen (Junioren-EM) 2015:

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