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(29.06.2015) Am Samstag und Sonntag fielen bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften die Entscheidungen über die 5km-Strecke. Während die beiden erstplatzierten Herren Sören Meißner und Rob Muffels für die WM in Kasan planen können, müssen Finnia Wunram und Patricia Wartenberg auf die Flexibilität der Verbandsverantwortlichen hoffen.


Mit spannenden Entscheidungen über die 5km-Strecke sind am Wochenende in Lindau die Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen zu Ende gegangen. In einem Foto-Finish setzte sich bei den Herren der Würzburger Sören Meißner (55:18,41 Minuten) gegen Vize-Europameister Rob Muffels durch.

Der Magdeburger schlug nur drei Hundertstel später an. Beide blieben damit  deutlich unter der vom DSV gesetzten WM-Richtzeit von 56 Minuten und dürfen nun auf eine Nominierung für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan hoffen. Die Bronzemedaille holte der niederländische Europameister Ferry Weertmann (55:20,15).

Bei den Damen schnappte sich die Magdeburgerin Finnia Wunram in 1:02:35,72 Stunden den Meistertitel über die 5km. Titelverteidigerin Patricia-Lucia Wartenberg (1:02:44,51) musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Bronze ging an Svenja Zihsler aus Würzburg.

Wunram und Wartenberg verfehlten mit ihren Zeiten deutlich die für die WM-Qualifikation angesetzte Richtzeit von 59:30 Minuten. Sie müssen nun auf ein Entgegenkommen des Verbandes hoffen. Für die beiden spricht, dass die Bedingungen vor Ort durchaus anspruchsvoll gewesen sein sollen und es sich für die Freiwasserathleten ausdrücklich Richt- statt Normzeiten vorgegeben wurden.

Bereits in der vergangenen Woche wurden im Rahmen der FINA-Weltcup-Serie die WM-Tickets über die 10km-Strecke vergeben. Hier schnappten sich Andreas Waschburger, Christian Reichert, Isabelle Härle und Angela Maurer die Startplätze für Kasan. Über die 25km-Strecke wurde keine gesonderte WM-Qualifkation durchgeführt. Diese wird in Russland aus dem Team heraus besetzt.

 

 

 

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