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Die Berichterstattung zur Schwimm-WM 2015 in Kasan wird präsentiert von Speedo!

(08.08.2015) Sechs Finals, zwei Weltrekorde und die Bestzeit einer DSV-Schwimmerin gab es heute am vorletzten Tag der Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan zu bestaunen. So liefen die Endläufe am Samstag:


Die internationalen Stars sorgten in den heutigen Finals der Weltmeisterschaften mal wieder für echte Kracher. Das Highlight kam erneut von Katie Ledecky. Die US-Schwimmerin holte auch über die 800m Freistil Gold und verbesserte ihren Weltrekord in 8:07,39 Minuten um satte 3,61 Sekunden.

Überzeugen konnte in diesem Finale auch Sarah Köhler. Sie verbesserte in 8:23,67 Minuten ihre Bestzeit erneut um fast 2,5 Sekunden und wurde damit Siebte. Von den Medaillengewinnerinnen Lauren Boyle (8:17,65) aus Neuseeland und Jazmin Carlin (8:18,15) trennte sie damit gar nicht mehr allzu viel.

Eine starke Vorstellung lieferte Jenny Mensing im Finale über die 200m Rücken ab. In 2:08,49 Minuten kam sie bis auf 19 Hundertstel an ihren Deutschen Rekord heran und landete damit auf dem fünften Platz. "

Im Kampf um Gold musste sich Titelverteidigerin Missy Franklin (2:06,34) auf der letzten Bahn von der Australierin Emily Seebohm (2:05,81) abfangen lassen. Auf den dritten Platz kommt Hungaro-Star Katinka Hosszu (2:06,84). Die Russin Daria Ustinova stellte zwar in 2:07,64 Minuten einen neuen Junioren-Weltrekord auf, landet aber auf dem undankbaren vierten Platz.

Ein Herzschlagfinale gab es über die 100m Schmetterling der Herren. In einer unglaublich schnellen Entscheidung blieben sowohl Champion und Titelverteidiger Chad le Clos (50,56) und Vize-Weltmeister Laszlo Cseh (50,87) als auch Youngster Joseph Schooling (50,96) unter der Marke von 51 Sekunden.

Klare Sieger und spannende Kämpfe um die Medaillen gab es in den Sprintfinals zum Auftakt des Abschnitts. Zunächst sicherte sich Weltrekordhalterin Sarah Sjöström aus Schweden souverän den Sieg über die 50m Schmetterling. In 24,96 Sekunden ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Dahinter hatte die Dänin Jeanette Ottesen ihre Hand in 25,34 Sekunden um hauchdünne drei Hundertstel vor der Chinesin Lu Ying an der Anschlagplatte.

Eine echte Hausmarke setzte der Franzose Florent Manaudou. Über die 50m Freistil fügte er dem Olympiasieg nun auch den WM-Titel hinzu und stellte dabei in 21,19 Sekunden einen neuen Textil-Weltrekord auf. Nie war ein Schwimmer in Badehose schneller. Dahinter gab es einen packenden Kampf um die Medaillen.

US-Star Nathan Adrian schlug in 21,52 Sekunden nur drei Hundertstel vor Bruno Fratus aus Brasilien an. Bitter für die Gastgeber: Vlad Morozov, der erst über ein Ausschwimmen ins Finale gerutscht war, schrammt nur um eine Hundertstel an den Medaillen vorbei. Ein weiterer vierter Platz für Russland.

Doch damit war das russische Leiden noch nicht beendet. Im letzten Finale des Tages schrammte auch die gemischte Freistilstaffel der Gastgeber als Vierte an den Medaillen vorbei. Den Sieg holt das US-Team mit neuem Weltrekord in 3:23,05 Minuten und gerade einmal fünf Hundertsteln Vorsprung vor den Niederlanden. Überraschungsbronze ging in 3:23,59 Minuten an Kanada.

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