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Die Berichterstattung zur Schwimm-WM 2015 in Kasan wird präsentiert von Speedo!

(09.08.2015) Was für ein packender letzter Wettkampftag bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan. Für das Highlight aus Sicht der DSV-Schwimmer sorgte Jacob Heidtmann mit einem neuen Rekord über die 400m Lagen. Die Lagenherren landeten auf dem siebten Platz. Für einen Aufreger sorgte unter anderem Chinas Star Sun Yang, der auf den Start in seinem WM-Finale verzichtete.


Die Stars haben es zum Abschluss der Schwimm-WM 2015 in Kasan noch einmal krachen lassen und auch ein DSV-Schwimmer sorgte für einen Glanzmoment: Jacob Heidtmann stellte über die 400m Lagen in 4:12,08 Minuten einen neun Deutschen Rekord auf. Damit wurde der 20-Jährige in Kasan WM-Fünfter. Den Titel holt sich wie schon 2013 der Japaner Daiya Seto (4:08,50) vorm Ungarn David Verraszto (4:09,50) und US-Schwimmer Chase Kalisz (4:10,05).

Stark gekämpft hat auch die deutsche Herrenstaffel über die 4x100m Lagen. Der siebte Platz, zu dem die Zeit von 3:32,16 Minuten reichte, klingt vielleicht schlechter als er zu bewerten ist. Jan-Philip Glania (53,48), Hendrik Feldwehr (59,15), Steffen Deibler (51,27) und Christoph Fildebrandt (48,26) steigerten sich alle im Vergleich zum Vorlauf. Gold holte hier das US-Team (3:29,93) knapp vor Australien (3:30,08) und Frankreich (3:30,50).

In den Finals ohne DSV-Beteiligung gab es heute etliche Überraschungen. Für den Aufreger des Tages sorgte der Chinese Sun Yang, der als Titelverteidiger über die 1500m Freistil hätte antreten sollen, aber am Start fehlte. Probleme am Herzen sollen wohl der Grund sein. Nach dem Einschwimmen habe er sich nicht wohl gefühlt Genauere Informationen gibt es noch nicht. Die Chance nutzte der Italiener Gregorio Paltrinieri, der in 14:39,67 Minuten Gold holte und damit einen neuen Europarekord aufstellte. Die weiteren Medaillen gingen an den US-Amerikaner Connor Jaeger (14:41,20) und den Kanadier Ryan Cochrane (14:51,08).

Einen weiteren Europarekord stellte die Damenstaffel aus Schweden über die 4x100m Lagen in 3:55,24 Minuten auf. Damit gab es Silber hinter China (3:54,41). Australien verwies in 3:55,56 Minuten Titelverteidiger USA auf Platz vier.

Eine faustdicke Überraschung gab es im Finale über die 50m Brust. Hier ging Top-Favoritin Ruta Meilutyte aus Litauen komplett leer aus. Als Vierte verpasste sie in einem unglaublich engen Rennen das Podest um eine Hundertstel. Stattdessen darf sich die Schwedin Jennie Johansson (30,05) völlig unerwartet Weltmeisterin nennen. Alia Atkinson aus Jamaika (30,11) und Yuliya Efimova (30,13) holen die weiteren Medaillen.

Favoritensiege gab es über die 400m Lagen der Damen und die 50m Rücken der Herren. Katinka Hosszu entschied ihre Paradestrecke in 4:30,39 Minuten für sich. Die weiteren Medaillen holten Maya DiRado (USA - 4:31,71 und die Kanadierin Emily Overholt (4:32,52). Die 50m Rücken gewann der Franzose Camille Lacourt (24,23) vor US-Schwimmer Matt Grevers (24,61) und dem Australier Ben Treffers (24,69).

Vor der WM wäre auch dies eine Überraschung gewesen, nun ist es ein Favoritensieg: Bronte Campbell, die jüngere der beiden Schwestern aus Australien holte über die 50m Freistil in 24,12 Sekunden Gold. Dahinter gingen die Medaillen an Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo (24,22) und die Schwedin Sarah Sjöström (24,31). Die ältere Schwester Cate, vor der  WM noch die große Favoritin, musste sich in 24,36 Sekunden mit Silber zufrieden geben.

 

 

 

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