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Die Berichterstattung zur Kurzbahn-DM 2015 wird präsentiert von Speedo!

(20.11.2015) Deutschlands Top-Schwimmer haben heute in den Vorläufen der Kurzbahn-DM in Wuppertal nichts anbrennen lassen. Marco Koch, Paul Biedermann, Steffen Deibler oder auch Jenny Mensing qualifizierten sich souverän für die Finals. Gleich zwei Vorlaufbestzeiten gab es durch Alexandra Wenk.


Nachdem Marco Koch gestern bereits im Finale mit Deutschem Rekord über die 400m Lagen für einen echten Kracher sorgte, setzte der Darmstädter heute auch in den Vorläufen des zweiten Tages bei der Kurzbahn-DM ein erstes Ausrufezeichen. Über die 100m Brust lieferte er in 57,96 Sekunden die Vorlaufbestzeit ab und war damit gut anderthalb Sekunden schneller als der Rest des Feldes.

Souverän präsentierte sich auch Steffen Deibler, der über die 50m Schmetterling in 22,97 Sekunden eine Klasse für sich war. Neben Deibler packte auch Jonas Bergmann in 23,60 Sekunden die vom DSV vorgegebene Norm zur Qualifikation für die Kurzbahn-EM.

Zuvor hatte Deibler bereits über die 200m Freistil das Finalticket gelöst. Er schwamm hier in 1:45,49 Minuten die zweitschnellste Zeit hinter Philip Heintz (1:45,27). Weltrekordhalter Paul Biedermann hatte es hier ruhig angehen lassen und erst auf den letzten Metern seines Vorlaufs ernst gemacht. Er qualifizierte sich in 1:45,52 Minuten als Vierter.

Vor Biedermann hatte sich Johannes Hintze geschoben. Der 16-Jährige stellte in 1:45,50 Minuten einen neuen Deutschen Altersklassenrekord auf und pulverisierte damit die 35 Jahre alte Bestmarke, die von keinem geringeren als Michael Groß (1:47,80) gehalten wurde. Unter der Norm für die EM blieben auch Philip Wolf (1:45,80), Robin Backhaus (1:45,82), Max Mral (1:45,87) und Max Nowosad (1:46,28).

Zwei Vorlaufbestzeiten gab es heute durch Alexandra Wenk. Zunächst sprintete sie über die 100m Freistil (54,07) als Beste ins Finale. Später wiederholte sie dies in 26,34 Sekunden über die 50m Schmetterling. Neben ihr blieb über die 100m Freistil auch Nina Kost (54,09) unter der EM-Norm, gleiches gilt für Dorothea Brandt (26,47), Jessica Steiger (26,69) und Doris Eichhorn (26,90) im Schmetterlingsprint.

Für die Schwimmerinnen über die 200m Rücken stellte die Vorlaufnorm keine allzu hohe Hürde dar. Hier blieben 15 Athletinnen unter der vorgegebenen Zeit von 2:13,56 Minuten. Die schnellste von ihnen war Dörte Baumert in 2:07,35 Minuten. Titelverteidigerin Jenny Mensing kam in 2:08,41 Minuten als Dritte weiter.

Über die 100m Brust der Damen lieferte Caroline Ruhnau in 1:07,12 Minuten die Vorlaufbestzeit ab. Unter der EM-Norm blieben hier auch Annalena Felkner (1:07,18), Vanessa Grimberg (1:07,39) und Alice Ruhnau (1:07,43).

Jan-Philip Glania (24,39) und Marek Ulrich (24,40) legten über die 50m Rücken die schnellsten Zeiten hin. Hier kommt auch Carl-Louis Schwarz (24,50) für die EM-Qualifikation in Frage. Über die 400m Freistil der Damen schwamm Johanna Friedrich (4:08,74) die Vorlaufbestzeit.

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