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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-EM 2015 wird präsentiert von Speedo

(02.12.2015) Mit souveränen Vorstellungen der DSV-Routiniers und einigen Achtungserfolgen der Newcomer im Team haben die Kurzbahn-Europameisterschaften 2015 begonnen. Drei deutsche Schwimmer konnten sich in den heutigen Vorläufen für die Finals qualifizieren.


Problemloser Auftakt der Kurzbahn-EM 2015: Die DSV-Athleten buchten im ersten Vorlaufabschnitt der Titelkämpfe am Mittelmeer drei Finaltickets und fünf von sechs möglichen Halbfinalteilnahmen. Paul Biedermann ließ über die 400m Freistil nichts anbrennen und kam in 3:40,72 Minuten als Vierter weiter. "Vorne bin ich verhalten geschwommen. Mal schauen was nachher noch geht", blickt er auf das Finale voraus.

Der Ungar Peter Bernek schwamm über die 400m Freistil Strecke in 3:39,84 Minuten die Vorlaufbestzeit. Henning Mühlleitner kam in 3:45,04 Minuten auf Platz 16 und steigerte damit seine Zeit der Kurzbahn-DM deutlich.

Über die 200m Rücken schwamm EM-Medaillengewinner Jan-Philip Glania in 1:51,88 Minuten als Sechster in den Endlauf. Die EM-Debütanten Andreas Wiesner (1:54,54) und Marek Ulrich (1:55,78) kamen auf die Plätze 13 und 21.

Für den ersten Kracher der EM hatte Katinka Hosszu im Vorlauf über die 400m Lagen gesorgt. Sie schwamm in 4:19,46 Minuten einen neuen Weltrekord. Franziska Hentke buchte über diese Strecke in 4:35,00 Minuten als Achte ihr Finalticket. "Für den Vorlauf OK", lautete ihr Fazit. Debütantin Juliane Reinhold wurde in 4:37,14 Minuten Elfte.

Ganz viel Pech hatte DSV-Newcomerin Alina Jungklaus. Über die 800m Freistil schwamm sie in 8:26,35 Minuten auf den zehnten Platz. Sie verfehlte mit ihrer Zeit das Finale nur um drei Hundertstelsekunden. Die Ungarin Boglarka Kapas war in 8:17,68 Minuten die schnellste Schwimmerin der Vorläufe.

Im Kampf um die Plätze in den EM-Halbfinals lieferte mit Marius Kusch ein Neuling im DSV-Team eine der überzeugendsten Vorstellungen ab. Der Münchner qualifizierte sich in 50,50 Sekunden als Dritter für den Zwischenlauf über die 100m Schmetterling und verbesserte seine Leistung der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften um mehr als acht Zehntel.

Sein Vereinskollege Philipp Wolf zog in 52,02 Sekunden als 16. ebenfalls in die nächste Runde ein. Markus Gierke landete in 52,42 Sekunden auf Platz 23. Die Vorlaufbestzeit schwamm Matteo Rivolta aus Italien in 49,72 Sekunden.

Im Semifinale über die 100m Rücken wird der DSV ebenfalls doppelt vertreten sein. Hier qualifizierten sich Jenny Mensing (7. - 58,73) und Doris Eichhorn (11. - 59,09) problemlos für die nächste Runde. Die Vorlaufbestzeit schwamm nach nur kurzer Verschnaufpause nach ihrem Weltrekordrennen "Iron Lady" Katinka Hosszu in 57,13 Sekunden.

Über die 50m Brust qualifizierte sich Caroline Ruhnau in 30,77 Sekunden als 13. für das Halbfinale. Die Belgierin Fanny Lecluyse schwamm in 29,74 Sekunden die Vorlaufbestzeit. Bei den Herren landete Dominik Franke in 27,59 Sekunden auf Platz 31. Giedrius Titenis aus Litauen lieferte in 26,45 Sekunden die Vorlaufbestzeit ab.

Die Links zu den Kurzbahn-Europameisterschaften 2015:

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