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Die swimsportnews-Berichterstattung zur Kurzbahn-EM 2015 wird präsentiert von Speedo

(03.12.2015) Auch zu Beginn des zweiten Tages bei den Kurzbahn-Europameisterschaften 2015 ließen die DSV-Schwimmer nichts anbrennen. Marco Koch zog mit Vorlaufbestzeit ins Finale über die 200m Brust ein. Paul Biedermann kam über die 200m Freistil locker weiter. Auch Philip Heintz und die gemischte Lagenstaffel des DSV buchten ihre Finaltickets.


Die deutschen Schwimmer haben sich für die nächste Jagd auf die Medaillen bei der Kurzbahn-EM 2015 in Stellung gebracht. Hoffnungen weckte in den Vorläufen mal wieder Marco Koch. Der Weltmeister schwamm über die 200m Brust in 2:03,74 Minuten die schnellste Zeit des Morgens.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Vorlauf. Ein bisschen Luft nach oben hab ich noch", so das Fazit von Koch. Auch sein DSV-Kollege Christian vom Lehn schaffte den Sprung ins Finale. Er schwamm in 2:05,90 Minuten die viertschnellste Zeit.

Eine weitere Medaillenchance hat am Nachmittag auch Weltrekordhalter Paul Biedermann. Nach seinem Silbergewinn über die 400m Freistil ist er heute über die 200m-Strecke im Einsatz. In 1:43,46 Minuten lieferte Biedermann die drittschnellste Zeit des Feldes hinter den beiden Belgiern Glen Surgeloose (1:42,94) und Pieter Timmers (1:43,33) ab.

"Ich war wieder im ersten der schnellen Läufe und musste schnell schwimmen. Das hat ganz gut geklappt. Es war ein bisschen wenig Zeit zum Erholen von gestern aber dafür, denke ich, hab ich es den Vorlauf ganz gut hinbekommen", meinte der Hallender nach dem Rennen.

In 1:44,73 Minuten qualifizierte sich zudem Philip Heintz mit Glück als Neunter für das Finale. Er profitierte davon, dass vor ihm mit Louis Croenen ein weiterer Belgier gelandet war. Jedes Land kann zwar bis zu vier Athleten pro Strecke melden, ins Halbfinale können aber nur maximal zwei Schwimmer eines Teams einziehen.

Ein weiteres Finalticket gab es heute für die gemischte 4x50m Lagenstaffel des DSV. Marek Ulrich, Alexandra Wenk, Caroline Ruhnau und Damian Wierling schwammen im Vorlauf in 1:41,52 Minuten auf Platz sieben. Die Vorlaufbestzeit kam von Russland in 1:39,62 Minuten.

Alex Wenk hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Rennen in den Knochen. Zunächst hatte sie sich über die 50m Schmetterling in 25,95 Sekunden für das Halbfinale qualifiziert. Die Vorlaufbestzeit ging hier in 25,23 Sekunden an die Dänin Jeanette Ottesen.

Kurz darauf kam Wenk auch über die 100m Lagen in 1:00,32 Minuten als Zehnte weiter. Ebenso im Halbfinale steht hier Julia Leidgebel (15. - 1:00,97). Marlene Hüther beendete diese Strecke in 1:02,28 Minuten auf Platz 24. Die Vorlaufbestzeit schwamm Katinka Hosszu, die in 57,52 Sekunden einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte.

Über die 100m Rücken der Herren werden wir ebenfalls zwei DSV-Schwimmer im Halbfinale sehen. Jan-Philip Glania (51,42) und Marek Ulrich (51,61) kamen als Achter und Zwölfter weiter. Ulrich stellte mit seiner Zeit einen neuen Deutschen Altersklassenrekord bei den 18-Jährigen auf. Andreas Wiesner schied in 53,03 Sekunden auf Platz 29 aus. Die Vorlaufbestzeit schwamm Radoslaw Kawecki aus Polen in 50,52 Sekunden.

Nina Kost schwamm in ihrem ersten internationalen Rennen für das DSV-Team über die 100m Freistil eine Zeit von 54,14 Sekunden und qualifizierte sich als 17. für das Halbfinale. Am Schnellsten war die Niederländerin Ranomi Krowowidjojo in 51,80 Sekunden. Die 400m Lagen der Herren gingen ohne DSV-Beteiligung über die Bühne. Hier sicherte sich der Brite Roberto Pavoni (4:05,94) die Bahn vier im Finale.

Zum Abschluss des Vorlaufabschnitts standen noch die 1500m Freistil auf dem Plan. Henning Mühlleitner schwamm hier in 14:49,89 Minuten auf Platz elf. Florian Wellbrock kam in 15:02,61 Minuten als 15. ins Ziel. Die schnellste Zeit der Vorläufe kam von Gergorio Paltrinieri in 14:21,50 Minuten.

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Die Links zu den Kurzbahn-Europameisterschaften 2015:

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