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(26.02.2016) Die beiden Freiwasser-Asse Christian Reichert und Andreas Waschburger sind weiterhin im Rennen um die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio. Beide entschieden am Freitag im Rahmen des 10km-Weltcups in Abu Dhabi die DSV-interne Ausscheidung für sich. Für Rob Muffels gibt es im Open Water hingegen keine Chance mehr auf Rio.


Die Medaillen haben Christian Reichert (1:47:48,4 Stunden) und Andreas Waschburger (1:47:48,5) beim Freiwasser-Weltcup in Abu Dhabi mit den Plätzen sechs und sieben zwar hauchdünn um etwa anderthalb Sekunden verpasst. Dennoch sind beide den Olympischen Spielen in Rio ein großes Stück näher gekommen.

Mit ihren Ergebnissen sicherten sie sich die zwei deutschen Startplätze für das Olympia-Qualifikationsrennen, welches im Juni in Setubal (Portugal) stattfinden wird. Der DSV hatte den Weltcup in Abu Dhabi vor kurzem zum internen Ausscheidungsrennen um die Teilnahme am Qualifikationslauf erhoben. Die Vorgabe lautete: Wer es hier unter die besten Sechs schafft, darf im Juni um das Olympiaticket kämpfen.

Weltcup-Titelverteidiger Reichert gelang damit die direkte Qualifikation für das Rennen in Portugal. Waschburger sicherte sich sein Ticket über die Vorgabe, dass die Startplätze für das Olympia-Qualifikationsrennen auch an die Athleten gehen können, die in der Weltcup-Gesamtwertung 2015 am weitesten vorn lagen. Hier war der Saarländer zweitbester Deutscher hinter Reichert.

Für Youngster Rob Muffels (1:48:55,4) bleibt damit wohl keine Chance mehr auf das Open Water Rennen bei Olympia. Er hatte ebenfalls gehofft, sich einen Platz unter den Top Six in Abu Dhabi erkämpfen zu können. Der Magdeburger Team-Weltmeister kam auf den 41. Platz und landete damit vier Ränge hinter JEM-Medaillengewinner Thore Bermel (1:48:52,8).

Den Sieg schnappte sich in Abu Dhabi der Franzose Marc Olivier mit mehr als sieben Sekunden Vorsprung. Dahinter kamen Jack Burnell aus Großbritannien und Simone Ruffini aus Italien auf die weiteren Podestplätze.

Im Rennen der Damen gelang zwei DSV-Schwimmerinnen der Sprung unter die Top Ten. Finnia Wunram wurde in 1:58:23,2 Stunden Neunte. Nur neun Zehntel dahinter kam Angela Maurer ins Ziel. In dem engen Feld schwammen beide damit nur vier bis fünf Sekunden an den Podestplätzen vorbei.

Gold ging auch bei den Frauen nach Frankreich. Aurellie Muller gewann satte 15 Sekunden vor Polina Cintra und Ana Marcela da Cunha aus Brasilien. Bei den Damen kann sich keine weitere DSV-Schwimmerin mehr für Olympia qualifizieren, da sich Isabelle Härle ihr Ticket bereits im Rahmen der Schwimm-WM 2015 in Kasan schnappte. Die Essenerin landete heute auf Platz zwölf. Svenja Zihsler beendete das Rennen auf dem 18. Rang.

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