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(05.03.2016) Nach der Vorlaufbestzeit heute morgen, ließ Marco Koch im Finale über 200m Brust beim Golden Tour Meeting in Marseille nichts anbrennen. Er gewann die Strecke klar in 2:08,85 Minuten vor Christian vom Lehn, der sich in 2:12,52 die Silbermedaille sicherte.

Auch Jan-Philip Glania gelang es, ganz oben auf dem Podium zu stehen. Über 100m Rücken siegte er in einer Zeit von 54,32 Sekunden vor dem Italiener Simone Sabbioni und Europarekordhalter Camille Lacourt aus Frankreich. Christian Diener und Carl Louis Schwarz sorgten im gleichen Finale für einen sechsten und siebten Platz.

Wie bereits vermutet, ging über 200m Lagen kein Weg an Katinka Hosszu vorbei. Sie gewann mit knapp sechs Sekunden Vorsprung zur Konkurrenz (2:07,69). Alexandra Wenk, die sich heute morgen als Zweischnellste qualifizierte, konnte sich im Finale nochmals steigern (2:13,62) und gewann vor der Spanierin Mireia Belmonte die Silbermedaille. Maxine Wolters konnte, wie Wenk auch, ihren Platz aus dem Vorlauf verteidigen und beendete das Rennen als Siebte.

Das stark besetzte Finale über 200m Freistil gewann in einer Zeit von 1:47,65 Minuten Jeremy Stravius aus Frankreich. Brite James Guy (1:47,67) und Paul Biedermann (1:48,05) sicherten sich hinter ihm Platz zwei und drei. Franzose Yannick Agnel (1:48,29) kam über einen fünften Platz nicht hinaus. Auch für Yannick Lebherz (1:49,24) lief es nach einer guten Leistung im Vorlauf leider nicht so optimal wie am Morgen. Am Ende blieb nur der siebte Platz.

Für Doppelgold sorgte am Abend Sarah Sjöström aus Schweden. Die mehrfache Weltmeisterin siegte sowohl über die 100m Freistil (53,80) als auch über 100m Schmetterling (57,01). Auch Alexandra Wenk war über die 100m Schmetterling mit von der Partie. In einer Zeit von 58,94 Sekunden beendete sie das Rennen auf Rang fünf.

Lisa Graf, Damian Wierling und Leonie Kullmann schwammen jeweils nur knapp am Podium vorbei. Über 200m Rücken lieferte Graf eine Zeit von 2:11,43 Minuten und wurde damit vierte, Siegerin wurde auch hier Katinka Hosszu in 2:07,36 Minuten.

Wierling konnte zwar seine eigene Bestzeit über 50m Freistil in 22,49 Sekunden um exakt eine Hundertstel verbessern, musste sich jedoch ebenfalls mit dem unglücklichen vierten Platz zufriedengeben. Gold ging an Olympiasieger Florent Manaudou aus Frankreich (21,67).

Der dritte vierte Platz ging an Leonie Kullmann. Über 400m Freistil blieb sie in einer Zeit von 4:14,05 Minuten knapp fünf Zehntel vor ihrer Kameradin Johanna Friedrich (4:14,53). Zum Bronzerang fehlten am Ende jedoch vier Sekunden. Den Sieg holte sich Französin Coralie Balmy in 4:04,39 Minuten.

Die 200m Schmetterling gewann an diesem Abend Carlos Peralta Gallego aus Spanien in 1:58,00 Minuten. Alexander Kunert hingegen blieb mehr als 4,5 Sekunden über seiner eigenen Bestzeit und schlug nur als Siebter in diesem Finale an.

Der Sieg im Finale über 100m Brust der Frauen wurde ohne deutsche Beteiligung ausgeschwommen. In 1:07,51 Minuten war es Viktoria Zeynep Gunes aus der Türkei die die schnellste Zeit liefterte.

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