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(18.06.2015) Wirbel im australischen Schwimmsport: Die Freistilspezialistin Kylie Palmer hat vom Schwimm-Weltverband FINA eine vorläufige Sperre erhalten - wegen eines positiven Dopingtests aus dem Jahr 2013. Die Olympiasiegerin sieht sich als unschuldig, akzeptierte aber die Maßnahme und verzichtet auch auf ihren Startplatz im Team für die Schwimm-WM 2015 in Kasan.


Der australische Schwimmverband bestätigte am Donnerstag in einer Pressemitteilung, dass man vom Weltverband FINA über einen positiven Dopingtest der Schwimmerin Kylie Palmer aus dem Jahr 2013 informiert wurde. Bis zur Klärung der Angelegenheit sei die Staffel-Olympiasiegerin von Peking vorläufig gesperrt.

Demnach wurde Palmer bei den Weltmeisterschaften 2013 in Barcelona positiv auf eine nicht genannte Substanz getestet. Damals soll eine derart minimale Konzentration gefunden worden sein, dass die FINA den Fall zunächst nicht verfolgte. Die Welt-Anti-Doping-Behörde WADA bestand jedoch auf eine Wiederaufnahme.

Palmer selbst akzeptierte die vorläufige Sperre und verzichtet auf ihren Startplatz im australischen Team für die Schwimm-Weltmeisterschaften in Kasan. Den Dopingvorwurf weist sie jedoch energisch zurück. Sie habe nie wissentlich irgendwelche verbotenen Mittel zu sich genommen, heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes.

Der Fall wandert nun vor den Anti-Doping-Ausschuss der FINA. Wann hier einen Anhörung durchgeführt wird, steht noch nicht fest. Bis dahin wird Palmer in jedem Fall weiterhin nicht bei Wettkämpfen starten können.

 

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