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Die Berichterstattung zur Schwimm-WM 2015 in Kasan wird präsentiert von Speedo!

(08.08.2015) Die Schwimm-Weltmeisterschaften 2015 sind fast Geschichte. Nur noch ein Wettkampftag steht auf dem Programm. Die US-Schwimmer sind wieder Nummer eins im Medaillenspiegel und das, obwohl sie die WM mehr oder weniger nebenbei mitnehmen. Außerdem in unseren WM-Splittern: Bejubelte Präsidenten und ein Team unter fremder Flagge.


Eine WM im Vorbeigehen: Die US-Schwimmer liegen mal wieder an der Spitze des Medaillenrankings der Schwimm-WM. Der Hauptgrund dafür liegt im Grunde aber nur bei Katie Ledecky. Auf ihr Konto gehen fünf der sieben US-Goldmedaillen. Die US-Stars dominieren bei weitem nicht so, wie noch in der Vergangenheit. Wir haben mit einigen US-Schwimmern geplaudert und man merkt deutlich, dass sie in Gedanken bereits voll in Rio sind. Zwar würden sie hier in Kasan gern stärker auftreten. "Aber was zählt ist Olympia", hört man dann von fast jedem Schwimmer. Man sollte sich von der zurückhaltenden Mannschaftsleistung also nicht täuschen lassen. In den Köpfen sind die US-Athleten schon einen Saisonhöhepunkt weiter.

Umjubelte Präsidenten: Die Begeisterung für das Präsidentenamt ist groß in Russland. Dies meinen wir nicht nur mit Blick auf Vladimir Putin, dessen Gesicht einen selbst in Selbstbedienungsautomaten streng anblickt. So wie andernorts Schokoriegel und Snacks kann man sich hier Putin-Shirts oder auch -Handyhüllen aus der Maschine ziehen. Bei Popstars würde man dies "Hype" nennen. Ähnlich stark wird auch Namensvetter Vladimir Salnikov bejubelt. Dieser ist der Präsident des russischen Schwimmverbandes und ehemaliger Olympiasieger. Wenn er sich hinter den Kulissen zeigt ist er schnell umringt von einer Schar an Fans, die auf Selfies mit dem Starpräsidenten scharf sind. Irgendwie schwer, sich Christa Thiel beim freudigen Autogrammeschreiben vorzustellen.(Achtung: Augenzwinkern)

Unter fremder Flagge: Einige Schwimmer gehen in Kasan nicht unter der Flagge ihres eigenen Landes an den Start, sondern sind mit der Kennung "FINA" statt einem Länderkürzel gemeldet. Es handelt sich dabei um vier Athleten aus Sri Lanka. Der nationale Verband wurde von der FINA gesperrt, weil sich bei die Wahl zum Vorstand der Organisation die Politik zu sehr eingemischt habe. Um den Athleten nun trotzdem die Teilnahme an der WM zu ermöglichen, wurden sie als unabhängige FINA-Sportler gemeldet.

 

 

 

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