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(11.08.2015) Ein paar spannende Wettkampftage der Schwimm-WM 2015 liegen hinter uns und wir blicken noch einmal zurück auf die Athleten, die den Titelkämpfen in Kasan ihren Stempel aufgedrückt haben. Ob Weltrekorde, Goldmedaillen oder spannende Rennen - Sie haben uns bei der WM besonders begeistert.


Katie Ledecky: Sie ist die Schwimmerin der WM 2015, daran besteht kein Zweifel. Die 18-Jährige gewann fünf Goldmedaillen, bei keinem einzigen ihrer Starts musste sie sich geschlagen geben. Wie schon 2013 in Barcelona gab's Siege über die 400, 800, 1500m und 4x200m Freistil. Zudem enttrohnte sie über die 200m-Strecke ihre Team-Kollegin Missy Franklin, nachdem Ledecky am Tag zuvor im Halbfinale sich gerade so in den Endlauf kämpfte. Hier hatte sie nur wenige Minuten zuvor die 1500m Freistil in Weltrekordzeit gewonnen. Es war einer dieser bemerkenswerten Momente der WM 2015.

Adam Peaty: Weltrekord über die 50m Brust, Weltmeister über die 50- und 100m-Strecke und außerdem noch Gold mit Weltrekord in der britischen Lagenstaffel. Adam Peaty hat bei den Weltmeisterschaften einfach alles abgeräumt was er konnte. Der Brite hat nach dem EM-Titel und Gold bei den Commonwealth Games 2014 nun schon mit 20 Jahren den Durchbruch in die Weltspitze geschafft. Da blieb auch der hochdekorierten Konkurrenz um Cameron van der Burgh nur das Nachsehen.

Sarah Sjöström: Auch die Schwedin Sarah Sjöström lieferte in Kasan eine beeindruckende Vorstellung ab. Sie holte Gold über die 50 und 100m Schmetterling. Über die 100m-Strecke stellte sie sogar in Halbfinale und Endlauf jeweils neue Weltrekorde auf. Und auch in den Staffeln wusste sie zu glänzen. Dem Lagenteam Schwedens verhalf sie zu Silber. In der 4x200m-Staffel reichte es zwar nur zu vierten Platz. Als Startschwimmerin war Sjöström aber schneller als Weltmeisterin Katie Ledecky im Einzelfinale. Sjöström hatte in Kasan auf die 200m Freistil verzichtet.

Katinka Hosszu: Auch die Iron Lady hat in Kasan wieder zugeschlagen. Katinka Hosszu verteidigte ihre Titel über die 200 und 400m Lagen. Über die 200m-Strecke stellte sie einen neuen Weltrekord auf. Gern hätte sie sich noch mehr geschnappt. Über die 200m Rücken reichte es noch zu Bronze.

Bronte Campbell: Die Campbell-Schwestern Bronte und Cate haben es in Kasan ebenfalls krachen lassen. Dabei schnappte die jungere von beiden, Bronte, ihrer Schwester den WM-Titel über die 100m Freistil ab und schwamm damit endgültig aus ihrem Schatten. Als Zugabe holte sie dann noch den WM-Sieg über die 50m Freistil und gemeinsam mit Cate den Sieg in der 4x100m Freistilstaffel. Bronte Campbell war damit die Sprintkönigin von Kasan.

Marco Koch: Vielleicht war der eine oder andere fleißiger beim Medaillensammeln oder schwamm Weltrekordzeiten - Aber Marco Koch sorgte mit seinem Sieg über die 200m Brust für etwas historisches. Es war der erste WM-Titel für das DSV-Team seit sechs Jahren und das erste mal überhaupt, dass ein Deutscher über die 200m Brust Weltmeister wurde. Für diese Jubelschreie, die er bei den Fans daheim damit produzierte, gehört auch Marco Koch für uns zu den Stars von Kasan.

Laszlo Cseh: Einen tollen Auftritt legte auch Laszlo Cseh bei der WM hin. Einen kompletten Medaillensatz nach er über die Schmetterlingstrecken nach Hause. Über die 200m-Distanz holte er zum ersten Mal seit seinem WM-Sieg 2005 wieder Gold bei einer Weltmeisterschaft. Zehn Jahre hatte er darauf gewartet. Dieses Durchhaltevermögen ist beeindruckend und wir sind gespannt, was er bei den Olympischen Spielen in Rio nochmal zeigen kann.

 

 

 

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