Was steht heute auf dem Trainingsplan? Vielleicht eine intensive Ausdauereinheit, vielleicht etwas Sprintlastiges oder eine Mischung aus allem? Egal was dir bevorsteht: Wir haben hier ein paar kleine Hilfestellungen, die du beachten kannst, um aus deinem Trainingstag das Maximum rauszuholen.
- Hast du mittags richtig gegessen? Klingt banal, aber manchmal geht das im Alltagsstress unter. Mit leerem Magen kannst du nicht deine höchste Leistung abrufen. Achte daher darauf keine Mahlzeiten auszulassen. Wichtig ist auch „was“ du zu dir nimmst: Fürs Training brauchst du vor allem Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln, dunkles Brot etc.)
- Hast du Zeit für einen kleinen Powernap? Auch damit kannst du die Akkus fürs Training aufladen. Powernap bedeutet ca. 20 bis 25 Minuten die Augen zu machen und etwas entspannen. Du musst nicht unbedingt einschlafen, um die Vorteile vom Powernap zu haben. Zu viele Gedanken, du kannst nicht abschalten? Dann Fokus auf die Atmung, insbesondere auf die Bauchatmung.
- Hast du ein paar Snacks eingepackt? Vielleicht war die letzte Mahlzeit zu lange her. Es lohnt sich, anderthalb Stunden vor der Einheit nochmal einen kleinen Snack zu essen (z.B. Banane mit Joghurt/zwei Nussriegel mit Apfel etc.). Hast du an einem Tag hintereinander Landtraining und Wassertraining, dann solltest du zwischen beiden Einheiten ebenfalls eine Kleinigkeit zu dir nehmen.
- Du hast einen schlechten Tag gehabt? Das Training kann hier helfen, aber versuche keine schlechte Laune ins Training mitzubringen. Denk an etwas Positives und versuche bewusst zu lächeln. Trotz der schlechten Laune suggerierst du deinem Kopf so, dass es dir gut geht und es hilft, deine Stimmung zu verbessern. Die Wassereinheit sollte nicht darunter leiden und außerdem kannst du das Problem während des Trainings ohnehin nicht lösen. Lass die Negativgedanken an der Eingangstür (Du kannst z.B. symbolisch die Tür „antippen“). Versuche aus jeder Einheit das Beste zu machen. Nicht bei jede Trainingssession wirst du dich top fühlen oder motiviert sein. Aber genau auf diese Einheiten kommt es an!
- Überlege dir vorher: Worauf möchte ich im Training dieses Mal achten? Vielleicht eine technische Korrektur vom Trainer? Vielleicht auf die Wende? Es liegt an dir, daran zu arbeiten. Wenn du weißt, woran du arbeiten musst, dann mach das selbständig ohne aufgefordert zu werden. Nur beim Training zu erscheinen, holt langfristig nicht das Beste aus dir heraus. Es hängt wie oft im Leben immer davon ab, was man selbst daraus macht.
- Hör dem Trainer zu! Auch wenn Selbständigkeit wichtig ist: Es ist wie in der Schule. Zuhören und aufnehmen hilft dir, besser zu werden. Achte auf die kleinen Details, die dein Coach erklärt, oft liegt zwischen den Sätzen der Schlüssel.
- Versuche pünktlich beim Training zu erscheinen und wenn möglich vielleicht sogar etwas früher da zu sein, um ein paar „Extras“ zu machen. Ein paar zusätzliche Athletikübungen oder ein paar Dehnübungen mehr. Extras summieren sich und machen einen professionellen Eindruck. Vielleicht steckst du andere damit positiv an und sie machen mit. Jemand sollte anfangen das Richtige zu tun, warum nicht du?
- Wer möchtest du sein? Man sagt, jeder hat innerhalb eines Teams einen positiven oder einen negativen Einfluss auf die Anderen. Zeig durch deine Einstellung, deine Körpersprache und deine positive Art, dass du jemand bist, mit dem man gern trainieren möchte.
- Vergiss nicht vor und während der Einheit ausreichend zu trinken. Dies hat einen großen Einfluss auf deine Konzentration, Motivation und Trainingsqualität. Apfelschorle wäre hier die kostengünstigste Variante. Ansonsten bietet sich auch Wasser ohne Kohlensäure an, mit einer ganz kleinen Messerspitze Salz (Natrium behält das Wasser besser im Körper) und evtl. noch etwas Zucker oder Saft für den Geschmack (und natürlich auch für kurzkettige Kohlenhydrate).
- Nach dem Training ist vor dem Training: Denk an einen Snack im Anschluss an die Einheit. Oft dauert es lange, bis du wieder Zuhause bist und eine volle Mahlzeit zu dir nehmen kannst. Wenn du aber unmittelbar nach der Einheit etwas isst, dann hast schon mal etwas im System und der Körper kann schneller regenerieren. So kannst du dann auch den nächsten Trainingstag besser in Angriff nehmen.
Dieser Artikel erschien in der Winterausgabe 2021 des swimsportMagazine. Alle noch verfügbaren Ausgaben der Zeitschrift für den Schwimmsport können im großen swimsportMagazine-Paket bestellt werden. Zum Sonderpreis erwarten euch hier mehr als 1500 Seiten geballtes Schwimmwissen --> Das swimsportMagazine-Paket