Der europäische Schwimmverband European Aquatics hat den Schwimmer und die Schwimmerin des zurückliegenden Jahres 2025 gekürt! In einer engen Abstimmung durften sich David Popovici und Marrit Steenbergen über die Auszeichnung freuen.
Mit knapp 38 Prozent der Stimmen setzte sich David Popovici unter anderem gegen den französischen Schwimm-Star Léon Marchand durch, der zuletzt vom Weltverband zum Schwimmer des Jahres gekrönt wurde. Popovici hatte bei den Weltmeisterschaften in Singapur mit Doppelgold über die 100m und 200m Freistil begeistert und über die kürzere Strecke in 46,51 Sekunden einen neuen Europarekord aufgestellt. Auch bei der U23 Europameisterschaft hatte der rumänische Topschwimmer bereits über beide Strecken triumphiert. Marchand gewann bei den Titelkämpfen in Singapur ebenfalls zwei Goldmedaillen und glänzte über die 200m Lagen zudem mit einem neuen Weltrekord.
Auch Lukas Märtens hatte 2025 über einen neuen Weltrekord sowie WM-Gold jubeln dürfen und landete bei der Wahl zu Europa's Schwimmer des Jahres nun auf Rang Vier. Ebenfalls nominiert wurden waren der ungarische Rückenspezialist Hubert Kos (Platz 3) und der französische Top-Sprinter Maxime Grousset (Platz 5).
Auch bei den Damen ging der vierte Platz nach Deutschland – und zwar an Überraschungs-Weltmeisterin Anna Elendt. Die Auszeichnung zu Europa's Schwimmerin des Jahres ging mit 36 Prozent der Stimmen an die Niederländerin Marrit Steenbergen. Steenbergen kürte sich im Sommer zur Weltmeisterin über 100m Freistil und drückte zuletzt den Kurzbahn-Europameisterschaften mit fünf Goldmedaillen und fünf Europarekorden eindrucksvoll ihren Stempel auf.
Ebenfalls mehrere WM- und EM-Medaillen sammelte die italienische Langstreckenspezialistin Simona Quadarella, die in der Abstimmung den zweiten Platz belegte. Auf Rang drei landete die 50m Brust Weltmeisterin Ruta Meilutyte, während die belgische Allrounderin Ross Vanotterdijk als Fünftplatzierte die Liste der Nominierten abrundete.
Das Abstimmungsergebnis setzte sich auch in diesem Jahr aus den Stimmen der nationalen Schwimmverbände und European Aquatics (zu 70%) sowie einer öffentlichen Wahl der europäischen Schwimmfans (zu 30%) zusammen.
Bild: Arena | La Presse