29. Januar 2026

Der US-amerikanische Schwimmverband 'USA Swimming' steuert im abgeschlossenen Jahr 2025 auf ein deutliches finanzielles Minus zu. Nach aktuellen Berechnungen rechnet der Verband mit einem Defizit von rund 1,07 Millionen US-Dollar. Ursprünglich war für das entsprechende Jahr noch ein Gewinn von knapp 100.000 US-Dollar prognostiziert worden, doch diese Einschätzung änderte sich nach Abschluss des dritten Quartals im September 2025 erheblich.

Ein wesentlicher Grund für die signifikante Verschlechterung der Finanzlage sind rückläufige Einnahmen aus Kooperationen und Partnerschaften. Besonders ins Gewicht fällt dabei der Ausstieg von TYR als Namensgeber der Pro Swim Series, was zu geringeren Sponsoreneinnahmen geführt hat. 

Auch auf der Mitgliederseite verzeichnet USA Swimming Einbußen. Sinkende Mitgliedsbeiträge infolge geringerer Neuregistrierungen belasten die finanziellen Einnahmen zusätzlich. Damit setzt sich ein Trend fort, der bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten war. 

Dem gegenüber stehen zwar reduzierte Ausgaben, unter anderem weil der Verband zeitweise keinen festen CEO beschäftigte, doch diese Einsparungen reichen nicht aus, um die Einnahmeverluste zu kompensieren. Als weitere entscheidender Kostenfaktor gilt der laufende Rechtsstreit mit den Enhanced Games, der die finanzielle Planung zusätzlich belastet. 

Sollten sich die aktuelle Prognosen bestätigen, würde USA Swimming zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren mit einem negativen Jahresergebnis abschließen. Lediglich in den Jahren 2022 und 2024 konnte der Verband schwarze Zahlen schreiben.