Eine außergewöhnlich hohe Spende soll die finanzielle Zukunft vieler US-amerikanischer Spitzenathletinnen und -athleten sichern. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres spendete Ross Stevens, Gründer der Stone Ridge Holdings Group, insgesamt 100 Millionen US-Dollar an das US-amerikanische Olympische und Paralympische Komitee (USOPC).
Mit dem gespendeten Geld wird nun ein neues Prämienmodell eingeführt: Alle Athletinnen und Athleten, die an Olympischen oder Paralympischen Spielen teilnehmen, sollen künftig eine Prämie von 200.000 US-Dollar erhalten. Erstmals kommt dieses Modell nun bei den Winterspielen zur Anwendung, die in der kommenden Woche ihren Auftakt feiern.
Die Auszahlung der Prämie erfolgt in zweierlei Form: Die erste Rate von 100.000 US-Dollar wird frühestens 20 Jahre nach der Teilnahme an den Spielen ausgezahlt oder sobald das 45. Lebensjahr erreicht ist – maßgeblich ist der Zeitpunkt, der später eintritt. Die zweite Rate ist als Leistung einer Lebensversicherung vorgesehen und wird nach dem Tod der Sportlerin oder des Sportler an die Familie oder an zuvor festgelegte Begünstigte ausgezahlt.
Athletinnen und Athleten, die an mehreren Olympischen oder Paralympischen Spielen teilnehmen, erhalten die Prämie entsprechend mehrfach. Voraussetzung für den Erhalt der Zahlungen ist jedoch, dass die Aktiven ein jährliches Einkommen von weniger als einer Million US-Dollar haben. Eine Anpassung der Prämien an Inflation oder andere wirtschaftliche Entwicklungen ist nicht vorgesehen.
Das Prämienmodell zielt darauf ab, Sportlerinnen und Sportler langfristige finanzielle Sicherheit zu bieten – auch weit über das Ende ihrer aktiven Laufbahn hinaus.