09. März 2023

Die ersten Startplätze für die Freiwasser-Europameisterschaften 2026 sind vergeben - denn am gestrigen Tag endete der Qualifikationszeitraum für das 5km Rennen in Paris. Dafür waren in den vergangenen Wochen die schnellsten Zeiten bei einem Timetrial über die 5km im Becken gefordert. Beste Aussichten auf eine EM-Nominierung haben Isabel Gose, Leonie Märtens und Johannes Liebmann

Während es bei den Frauen über die 5km zwei EM-Startplätze zu holen gab, war bei den Herren nur noch ein Startplatz zu vergeben. Denn als amtierende Weltmeister ist Florian Wellbrock bereits sicher für die Titelkämpfe in Paris über alle Einzelstrecken gesetzt. Das zweite EM-Ticket sicherte sich Johannes Liebmann, der in 51:46,49 Minuten für die Topzeit im Qualifikationszeitraum sorgte und im Ranking dabei auch Florian Wellbrock hinter sich ließ. 

Auch bei den Damen zeigten die Schwimmerinnen der Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn in Magdeburg die besten Leistungen: Isabel Gose (56:15,61) und Leonie Märtens (57:59,72) setzten die schnellsten 5000m Zeiten ins Becken und konnten sich somit für einen Start bei der Freiwasser-EM Anfang August empfehlen. 

Voraussetzung für eine endgültige Nominierung ist zudem ein Start beim Freiwasser-Weltcup im ägyptischen Somabay am letzten Märzwochenende. Sollte jemand auf einen Weltcup- oder EM-Start verzichten, könnten Oliver Klemet oder Fabienne Wenske nachrücken. Insbesondere bei Isabel Gose und Johannes Liebmann sei noch nicht sicher, ob ein EM-Start im Freiwasser wahrgenommen werden wird. 

Ebenfalls in Ägypten wird dann auch um die EM-Tickets für das 10km Rennen geschwommen. Wer die deutschen Farben im Knockout Sprint und in der Mixedstaffel vertreten wird, entscheidet sich dann wiederum im Anschluss vom 30. März bis 26. April – erneut im Becken. 

  

Alle Infos zur Qualifikation für die Freiwasser-EM 2026 gibt es hier: Freiwasser-EM 2026: So werden die deutschen Startplätze vergeben