23. April 2026

Bereits zum Auftakt der Deutschen Meisterschaften in Berlin drückt Angelina Köhler den Titelkämpfen mit zwei Goldmedaillen ihren Stempel auf.

Über die 100m Schmetterling schickte sie einen Gruß an die internationale Konkurrenz: In 56,35 Sekunden schwamm die Weltmeisterin von 2024 mit der weltweit drittschnellsten Zeit des Jahres souverän zum Meistertitel und blieb lediglich 2,4 Zehntel über ihrem eigenen deutschen Rekord und damit deutlich unter der EM-Norm (58,60). Selbiges gelang auch der Zweitplatzierten Yara Fay Riefstahl, die mit 58,23 Sekunden zusätzlich mit einem deutschen Altersklassenrekord im Jahrgang 2008 glänzte. Komplettiert wurde das Podium durch Maya Tobehn in 59,20 Sekunden.

Ihren zweiten Titelcoup feierte Köhler über die 50m Freistil, wobei sie in 24,81 Sekunden einen weiteren Startplatz für die EM buchen konnte. Hinzu kamen im selben Rennen noch drei unterbotene U23-Normen. Für diese sorgten Julianna Bocska (25,04), Nina Holt (25,06) und Nina Jazy (25,15), die allesamt schon reichlich Nationalmannschaftserfahrung mitbringen. 

Stark präsentierte sich auch Isabel Gose über die 400m Freistil. Mit 4:02,92 Minuten schwamm sie ungefährdet auf Rang eins, unterbot damit erneut deutlich die EM-Norm (4:08,00) und steht im europäischen Jahresvergleich souverön an der Spitze. Gleiches schaffte Maya Werner, die sich in 4:06,18 Minuten über Silber freuen durfte. Bronze ging an Juliana Buttler (4:11,45). Auch Werner und Buttler dürfen auf einen EM-Start in Paris hoffen, ebenso die Viertplatzierte Leonie Märtens (4:11,79). 

Zwei Schwimmerinnen konnten sich auf der längsten Lagenstrecke, den 400m Lagen, für die EM empfehlen. Linda Roth (4:43,20) und Noelle Benkler (4:43,38) blieben in einem engen Rennen knapp unter der EM-Norm (4:43,50). Mit einer starken Kraulteilstrecke, bei der sie Benkler über vier Sekunden abnahm, schob sich Roth auf den letzten Metern noch auf den Goldrang vor und feierten ihren ersten Deutschen Meistertitel in der offenen Klasse. Hinter den beiden Normunterbieterinnen schwamm Laura Sophie Kohlmann (4:45,79) zu Bronze.

Über die 100m Rücken blieb die EM-Norm für die Finalistinnen außer Reichweite. Den Titel sicherte sich Lise Seidel in 1:01,51 Minuten vor Lina Kröger (1:01,97) und Lilith Hinrichsen (1:02,93).

Zum Abschluss des ersten Wettkampftages wurden die neuen Titelträgerinnen der 4x100m Freistil-Staffel gesucht. Triumphieren konnte das Quartett vom Dresdner SC (3:52,49) vor den Mannschaften vom W98 Hannover (3:55,07) und der SSG Erlangen (3:56,95).

Auch bei den Männern hatte der erste DM-Tag einiges zu bieten. Mehr dazu gibt es hier: Cedric Büssing mit EM-Norm zum fünften DM-Titel in Folge 

 

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 Bild: HD Media