Parallel zu den Deutschen Meisterschaften waren mit Florian Wellbrock, Oliver Klemet und Lea Boy drei Freiwasser-Asse beim Weltcup auf Ibiza am Start. Trotz schwieriger Bedingungen machte Boy über die olympischen zehn Kilometer eine weitere Top Ten Platzierung perfekt.
Nach Bronze zuletzt beim Weltcup-Auftakt in Somabay landete Lea Boy dieses Mal auf Rang Sieben. Bis zur letzten Runde war sie Teil der Führungsgruppe, musste dann jedoch abreißen lassen und beendete das Rennen nach 2:00:51,6 Stunden. Den Sieg schnappte sich erneut die in Magdeburg trainierende Australierin Moesha Johnson (1:58:51,3) vor der Spanierin Angela Martinez Guillen (1:58:56,3) und Viktoria Mihalyvari-Farkas (1:59:01,3) aus Ungarn.
Florian Wellbrock konnte seine Siegesserie im Freiwasser hingegen nicht fortsetzen. Der vierfache Weltmeister des vergangenen Jahres und Sieger des Weltcup-Auftakts kam in 1:54:01,6 Stunden nicht über Platz 30 hinaus. Auch Oliver Klemet musste den schwierigen Bedingungen Tribut zollen und beendete das Rennen vorzeitig. Auf dem Podium landeten der Ungar David Bethlehem (1:52:39,9), Sacha Velly (1:52:44,2) aus Frankreich sowie der Italiener Andrea Filiadelli (1:52:45,0).
Morgen stehen auf Ibiza dann noch die Knockout Sprints auf dem Programm, die erneut eine Medaillenchance für die drei Deutschen darstellen.