Nach Kate Douglass' Weltrekord sowie dem Deutschen Rekord von Kaii Winkler sorgte die Pro Swim Series in Indianapolis im weiteren Verlauf für zahlreiche Höhepunkte – darunter auch weitere Podestplatzierungen für das deutsche Team.
So sicherte sich Cornelius Jahn über die 200m Rücken einen Platz auf dem Treppchen. In 1:57,74 Minuten schwamm der Deutsche Meister auf den Bronzerang. Der Sieg ging an Keaton Jones (1:57,21).
Und auch Kaii Winkler, konnte an seine starken Leistungen der ersten Wettkampftage anknüpfen und stand über die 100m Freistil ein weiteres Mal auf dem Podium. In 48,40 Sekunden sicherte sich Winkler die Bronzemedaille, nachdem er im Vorlauf noch vier Hundertstel schneller unterwegs war. Nicht zu schlagen war hier Patrick Sammon (47,92). Der frischgebackene Deutsche Rekordhalter über die 100m Schmetterling stand auch über die 50m Freistil im Finale und sprintete in 22,38 Sekunden auf Rang acht. Damit glänzte Winkler in Indianapolis insgesamt mit zwei Silber- sowie zwei Bronzemedaillen.
Ein weiteres Finalticket hatte auch Ole Eidam perfekt gemacht, der ebenso wie Jahn und Winkler das deutsche Team bei den Europameisterschaften in Paris vertreten wird. Über die 50m Schmetterling schlug Eidam in 23,58 Sekunden als Sechster an, drei Hundertstel über seiner Vorlaufzeit. Im selben Rennen schmetterte Ilya Kharun in 22,73 Sekunden souverän zum Sieg.
Für zwei weitere Rekordstreiche sorgte der US-amerikanische Brustspezialist Van Mathias. Sowohl über die 50m als auch 100m Brust begeisterte Mathias mit neuen US-Rekorden. Über die 100m Brust verbesserte er die bisherige Bestmarke von Michael Andrew um 1,3 Zehntelsekunden auf 58,01 Sekunden. Bereits am ersten Wettkampftag hatte Van Mathias seinen eigenen Rekord über die 50m Brust erneut um neun Hundertstel unterboten und steht mit seiner Zeit von 26,30 Sekunden weiterhin an der Spitze der Weltjahresbestenliste. In dieser steht Melvin Imoudu mit seinem Deutschen Rekord (26,57) auf Position drei.
Nur knapp an einem weiteren Weltrekord vorbei schwamm Katharine Berkoff über die 50m Rücken. In 26,98 Sekunden fehlten der amtierenden Weltmeisterin lediglich zwölf Hundertstel zur Allzeit-Bestmarke von Kaylee McKeown. Gleichzeitig blieb Berkoff nur eine Hundertstelsekunde über ihrem eigenen US-Rekord.
Ihre starke Form in dieser Saison bestätigte auch Anna Moesch, die über die 100m Freistil in 52,11 Sekunden erneut extrem schnell unterwegs war. In einer eigenen Liga schwamm abermals auch Katie Ledecky, die über die 400m Freistil (3:59,51), 800m Freistil (8:12,87) und 1500m Freistil (15:34,66) erwartungsgemäß die schnellsten Zeiten ins Wasser setzte.
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Bild: HD Media