12. Juli 2026

NEWS zur Junioren-EM 2026 powered by Speedo

In den Vorläufen am letzten Tag der JEM in München konnte sich das deutsche Team drei weitere Finaltickets sichern. Während sich 4x100m Lagenstaffel der Herren souverän für die Medaillenentscheidung qualifizierte, hatten die Damen das Hundertstelpech auf ihrer Seite. 

Nicht mehr als eine Hundertstelsekunde fehlte dem Damenquartett um Mira Helget (1:03,68), Hannah Schneider (1:10,28), Yara Fay Riefstahl (1:00,10) und Leonie Mau (56:26) zum Weiterkommen. In 4:10,32 Minuten landete die Staffel auf dem undankbaren neunten Platz. Für die Topzeit des Feldes sorgten einmal mehr die Neutralen Athletinnen aus Russland (4:07,15). 

Besser lief es für das deutsche Herrenquartett. In 3:41,91 Minuten machten Mitja Bauer (56,23), Luis Pepe Baumeister (1:02.05), Felix Brandner (53,81) und Nils Nolte (49,82) auf Rang Sechs den Finaleinzug perfekt. Mit der schnellsten Zeit der Vorläufe überraschte das Team aus Griechenland (3:39,33). 

Über die 400m Freistil lief es dann genau umgekehrt: Während sich die deutschen Damen die zwei erhofften Finaltickets sichern konnten, verpassten Mattheo Straßburger (15. | 3:57,54), Simon Brugger (17. | 3:58,10), Rudolf Bordas (30. | 4:01,57) und Nils Nolte (32. | 4:02,23) allesamt den Sprung unter die Top 8. Das Finale wird somit ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Auf der Favoritenbahn Vier wird der Österreicher Christian Giefing (3:49,89) ins Rennen gehen, der bei den Deutschen Meisterschaften über diese Strecke zu Silber geschwommen war. 

Bei den Damen sind mit Juliana Buttler und Linda Roth gleich zwei deutsche Hoffnungsträgerinnen bei der Medaillenentscheidung am Abend mit von der Partie. Insbesondere Buttler ist mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit aussichtsreich platziert und musste in 4:14,04 Minuten lediglich der Neutralen Athletin Kseniia Misharina (4:13,72) den Vortritt lassen. Misharina konnte in dieser Woche bereits mit zwei Goldmedaillen auf den langen Freistilstrecken glänzen. Aber auch Linda Roth feierte in München bereits einen JEM-Titel über die 200m Freistil und zog über die doppelte Strecke in 4:15,39 Minuten souverän als Fünfte ins Finale ein. Zarina Selimovic (11. | 4:17,81) und Sydney Savannah Ferch (20. | 4:22,11) komplettierten das gute deutsche Teamergebnis. 

In den Finals zum krönenden Abschluss der Titelkämpfe werden am Abend zudem auch Louis Hoffmann (100m Brust), Lara Vandenhirtz, Yara Fay Riefstahl, Larus Thiel (alle 50m Schmetterling), Laura Sophie Kohlmann und Mira Helget (beide 200m Lagen) die deutschen Farben bei der Heim-JEM vertreten. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

JEM 2026: Livestream (European Auqatics TV)

JEM 2026: Livestream (Sporteurope.TV) 

• JEM 2026: Startlisten und Ergebnisse

• JEM 2026: Alle deutschen Starts in München

• JEM 2026: Medaillenspiegel

 

Bild: Tino Henschel / Archiv