Fast fünf Jahre nach der letzten Saison der International Swimming League (ISL) hat die Liga betroffene Schwimmerinnen und Schwimmer über die Auszahlung der noch ausstehenden Preisgelder informiert.
In einem Brief an die Aktiven erläuterte die ISL den geplanten Auszahlungsprozess. Demnach sollen die offenen Beiträge über einen Zeitraum von maximal vier Jahren in gleichen Teilen ausgezahlt werden. Die erste Rate ist für den 31. Dezember 2026 vorgesehen. Weitere Zahlungen sollen anschließend im Jahresrhythmus oder gegebenenfalls auch früher erfolgen. Spätestens Ende 2029 sollen sämtliche ausstehenden Preisgelder beglichen sein.
Bereits im Juni hatte die ISL einigen Athletinnen und Athleten eine erste Zahlung in Höhe von 3.000 US-Dollar überwiesen. Dieser Betrag liegt jedoch deutlich unter der Summe, die vielen Aktiven noch zusteht.
In dem Brief geht die ISL zudem auf den vergangenen Rechtsstreit mit dem Weltverband World Aquatics ein und hob hervor, dass die Aktiven keine finanzielle Beteiligung an den Kosten des Verfahrens tragen mussten – obwohl dieses zu deren Gunsten geführt wurde.
Gleichzeitig blickt die ISL nach vorn, denn entweder Ende 2026 oder spätestens im Laufe des nächsten Jahres soll eine Neuauflage des Wettbewerbs starten.
Bild: ISL (Archiv)