NEWS zur Freiwasser-JEM 2026 powered by Speedo
Am dritten Wettkampftag der JEM im Freiwasser in Ungarn wurden die Wettkämpfe über den 3km Knockout Sprint ausgetragen. Am Vormittag gingen die Damen und Herren der Altersklasse 17 – 19 an den Start. Die Entscheidungen der Altersklasse 14 – 16 wurden am Nachmittag ausgetragen. Das deutsche Team durfte sich über zwei Medaillen freuen!
In der AK 17 – 19 gewann Julia Ackermann die Goldmedaille, nachdem sie zwei Tage zuvor bereits über die 10km auf dem zweiten Platz gelandet war. Ein starkes Zeichen vor den Europameisterschaften in Paris, wo Ackermann erneut das deutsche Team verstärken wird. Die erste Runde des Knockout Sprints, die 1500 Meter umfasst, wurde in zwei Läufen ausgetragen. Die schnellsten zehn SchwimmerInnen jedes Laufs qualifizierten sich für die 1000 Meter. Im ersten der beiden Läufe schwamm Ackermann in 17:26,28 Minuten auf dem ersten Platz souverän eine Runde weiter. Auch Melina Nitschke konnte sich als Zehnte für die zweite Runde qualifizieren (17:46,66 Minuten). Im zweiten Lauf, der insgesamt deutlich schneller war, schwamm die dritte deutsche Starterin, Juliana Buttler, in 17:13,55 Minuten auf Platz neun und somit ebenfalls in das Rennen über die 1000 Meter. Die zweite Entscheidung über 1000 Meter wurde ebenfalls in zwei Läufen ausgetragen, in denen sich jeweils die schnellsten fünf Schwimmerinnen für die Finalrunde über 500 Meter qualifizierten. Im ersten der beiden Läufe gingen Ackermann und Nitschke an den Start. Dabei belegte Julia Ackermann abermals den ersten Platz in 11:25,95 Minuten. Melina Nitzschke schied als Siebte aus dem Wettbewerb aus (11:35,10 Minuten). Auch Juliana Buttler belegte ihn ihrem Lauf den neunten Platz (11:32,67 Minuten) und musste nach den 1000 Metern ihren Wettkampf beenden. In der Finalrunde über die 500 Meter hatte die deutsche Schwimmerin Julia Ackermann noch die meisten Kräfte und schwamm in 5:20,92 Minuten auf den ersten Platz. Sie ließ die Zweitplatzierte fast vier Sekunden hinter sich und gewann damit jedes ihrer Rennen. Damit gewann sie nicht nur den Titel als Junioren-Europameisterin, sondern auch die erste und bisher einzige Goldmedaille für das deutsche Team in der JEM.
Auch bei den Männern konnte sich die deutschen Schwimmer über eine Medaille freuen. Johannes Liebmanngewann in einem spannenden Finish die Silbermedaille. Nach 500 Metern hatte er gerade einmal sieben Hundertstel Vorsprung vor Platz drei und weniger als drei Zehntel Vorsprung vor Platz vier und konnte sich in dieser knappen Entscheidung in 4:54,45 Minuten den zweiten Platz sichern. Liebmann hatte seine Läufe sowohl über die 1500 Meter als auch die 1000 Meter souverän gewonnen und musste im Finale nur dem Franzosen Ethan Parker den Vortritt lassen. Für die zweite Runde über die 1000 Meter hatten sich auch die anderen beiden deutschen Starter Simon Brugger und Mattheo Straßburger qualifiziert, die aber dann in ihren Läufen über die Kilometerdistanz ausschieden und jeweils den achten Platz in ihren Rennen belegten.
Über die 1000 Meter war auch für die deutschen Schwimmer in der jüngeren Altersklasse 14 – 16 Schluss. In der ersten Runde qualifizierten sich Jannik Hafelinger (16:19,80 Minuten), Pedro Stier (16:31,21 Minuten) und Raphael Zesewitz (16:32,04 Minuten) noch für das zweite Rennen. Keinem der Drei gelang es dann aber als einer der fünfschnellsten ihres Laufes anzuschlagen, um sich in das Finale über die 500 Meter zu schwimmen. Raphael Zesewitz schied in 10:50,43 Minuten gerade einmal sieben Hundertstel hinter dem letzten Qualifikationsplatz auf Platz sechs aus. Im gleichen Rennen belegte Pedro Stier in 10:53,13 Minuten Platz acht. Jannik Hafelinger schwamm in 10:47,01 Minuten auf Platz sieben. Im Finale wurden die ersten drei Plätze von ungarischen Schwimmern belegt. Schnellster war Zeteny Sarkany in 5:01,74 Minuten, der somit bereits sein zweites Gold bei dieser JEM feierte.
Auch die Finalrunde der Damen der AK 14 – 16 fand ohne deutsche Beteiligung statt. Abermals hatten sich alle drei deutschen Starterinnen für die 1000 Meter qualifizierten, schafften den Sprung aber nicht unter die letzten zehn Schwimmerinnen. Besonders spannend war der erste der beiden Läufe. Innerhalb von einer Sekunde wurden die Plätze zwei bis sechs ausgemacht. Mittendrin war auch die deutsche Starterin Zarina Selimovic, die eigentlich als vierte Schwimmerin im Ziel war, im Nachhinein aber noch disqualifiziert worden ist und daher nicht ins Finale vorrutschte. Auch im zweiten Lauf war das Glück nicht auf der Seite der deutschen Sportlerinnen. Tekla Kaminskabeendete ihr Rennen in 11:47,83 Minuten und blieb damit nur drei Zehntel hinter Platz fünf, der für das Finale gereicht hätte. So schied sie auf Platz sieben aus dem Wettbewerb aus. Nika Benkler, die dritte deutsche Starterin, belegte im gleichen Lauf Platz neun in 11:59,03 Minuten. Der Sieg ging in diesem Wettbewerb an die Italienerin Sofia Biagi.
Zum Abschluss der JEM werden morgen noch die Staffelentscheidungen über die 4x 1500 Meter Mixed in der Kategorie U19 und U16 ausgetragen.
Wichtige Links zum Thema:
JEM Freiwasser: Startlisten & Ergebisse
JEM Freiwasser: Alle deutschen Starts
JEM Freiwasser: Medaillenspiegel
Bild: Tino Henschel / Christian Gold