Auch am zweiten Wettkampftag der Commonwealth Games in Glasgow glänzten die Schwimm-Asse mit drei neuen Veranstaltungsrekorden. Vor allem das Team aus Australien präsentierte sich erneut in Goldlaune und baute eindrucksvoll seine Erfolgsserie aus.
Besonders schnell unterwegs war wieder einmal Sam Short über die 400m Freistil. In 3:41,25 Minuten schwamm der Vizeweltmeister mit deutlichem Vorsprung zu Gold. Zwar kam Short nicht ganz an seine Saisonbestleistung (3:40,67) heran, mit der er weiterhin an der Spitze der Weltjahresbestenliste steht, war aber erneut schneller als alle anderen Schwimmer weltweit in diesem Jahr – darunter auch Olympiasieger Lukas Märtens (3:41,76).
Auch die beiden Medaillenentscheidungen bei den Damen entschieden zwei australische Schwimmerinnen für sich: Über die 200m Freistil war Olympiasiegerin Mollie O'Callaghan in 1:54,66 Minuten nicht zu schlagen, während Vizeweltmeisterin Alexandria Perkins über die 50m Schmetterling in 25,37 Sekunden zum Commonwealth Titel schmetterte. Adam Ramsay-Peaty verpasste über die 100m Brust hingegen sein drittes Commonwealth-Gold über diese Strecke. In 59,65 Sekunden landete der britische Weltrekordhalter beim Sieg des Australiers Sam Williamson (59,17) auf dem Bronzerang.
Den einzigen nicht-australischen Sieg des Tages feierte Pieter Coetze. Über die 50m Rücken stellte der Südafrikaner in 24,18 Sekunden bereits seinen dritten Veranstaltungsrekord über diese Strecke auf. Dabei blieb Coetze auch nur eine Hundertstelsekunde über seinem eigenen Afrikarekord von den Weltmeisterschaften in Singapur, wo er Silber gewonnen hatte.
Für einen weiteren Veranstaltungsrekord sorgte zudem Matthew Temple im Halbfinale über die 100m Schmetterling in 50,63 Sekunden. Im Finale erwartet Temple ein packendes Duell mit Josh Liendo, der in 50,67 Sekunden nur zwei Hundertstel über der bisherigen Bestmarke von Chad le Clos blieb. Auch Le Clos selbst wird als Achter in der Medaillenentscheidung vertreten sein.
Die australischen Staffeln bleiben auch nach dem zweiten Wettkampftag in Glasgow ungeschlagen. In der 4x100m Freistil Mixedstaffel sicherten sich Flynn Southam, Kyle Chalmers, Shayna Jack und Meg Harris souverän die Goldmedaille und stellten in 3:19,36 Minuten zudem einen weiteren Veranstaltungsrekord auf. Die weiteren Podestplätze sicherten sich die Quartette aus England (3:23,91) und Wales (3:24,33).
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