06. August 2026

Der Weltverband World Aquatics schüttet bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften Ende des Jahres in Peking erneut Preisgelder von ingesamt mehr als zwei Millionen US-Dollar aus. Im Vergleich zu den Titelkämpfen 2024 gibt es nur kleinere Anpassungen. 

Die wichtigste Änderung betrifft die sogenannte "Double Crown". Wer eine Strecke sowohl bei allen drei Station des Weltcups gewinnt und dann auch bei der Kurzbahn-WM triumphiert, erhält künftig 15.000 statt wie bisher 10.000 US-Dollar. Diese Sonderprämie wurde 2024 zum ersten Mal eingeführt, um den Aktiven einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, an allen drei Weltcup-Wochenenden teilzunehmen. In diesem Jahr wird die Weltcup-Serie entlang der historischen Seidenstraße in Baku (Aserbaidschan), Tashkent (Usbekistan) und Astana (Kasachstan) ausgetragen. Bei der Premiere 2024 wurden insgesamt acht Double Crowns vergeben. 

Die regulären Preisgelder bleiben hingegen unverändert. In jedem Einzel- und Staffelwettbewerb erhalten jeweils die Top Acht eine abgestufte finanzielle Auszeichnung. Für einen WM-Titel gibt es eine Prämie von $10.000, für mögliche Weltrekorde einen Extrabonus von $25,000. 

Bei den der letzten Kurzbahn-WM war Gretchen Walsh mit Preisgelder von knapp 300.000 US-Dollar die erfolgreichste Athletin. Aus deutscher Sicht waren die Titelkämpfe insbesondere für Isabel Gose – mit Gold und Silber – als auch für Florian Wellbrock – mit Doppelsilber – lukrativ. 

 

Preisgelder für die Kurzbahn-WM 2026:

Platz 1  -  $10.000

Platz 2  -  $8.000

Platz 3  -  $7.000

Platz 4  -  $6.000

Platz 5  -  $5.000

Platz 6  -  $4.000

Platz 7  -  $3.000

Platz 8  -  $2.000

Gesamt pro Event: $45.000

 

Bild: Tino Henschel (Archiv)