Nur wenige Tage nach seinem Gold-Triple bei den Freiwasserwettbewerben der Schwimm-EM in Paris stand Florian Wellbrock erneut ganz oben auf dem Podium – und das auf der Olympiastrecke von 2028.
Dem Jetlag und den Anstrengungen der Titelkämpfe in Paris zum Trotz, ging Wellbrock im Rahmen der Pan Pacific Championships in Long Beach (Kalifornien) über die olympischen 10km an den Start, um die Gegebenheiten für die Olympischen Spiele in zwei Jahren zu testen. Und das mit Bravour! Denn der frischgebackene Dreifach-Europameister zeigte erneut ein starkes Rennen, setzte sich frühzeitig mit ruhigen und kraftvollen Zügen an die Spitze des Feldes und schlug nach 1:49:51 Stunden als Pan Pacs Sieger an.
Sieben Sekunden hinter Wellbrock ging die Silbermedaille an Paulo Strehlke Delgado, der international zwar für Mexico startet, aber in München trainiert und in diesem Jahr Deutscher Vizemeister über die 1500m Freistil wurde. Das Podium komplettierte der Italiener Dario Verani.
Bei den Damen ging die Goldmedaille ebenfalls an die Magdeburger Trainingsgruppe von Bernd Berkhahn. Die australische Vizeolympiasiegerin Moesha Johnson war ein weiteres Mal in dieser Saison nicht zu schlagen und feierte in 1:55:33 Stunden den Sieg. Dahinter machten Airi Ebina und Ichika Kajimoto das japanisches Doppelpodium perfekt. Mit Jeannette Spiwoks war auch im Damenrennen eine deutsche Starterin mit von der Partie, die jedoch den Sprung unter die Top Ten verpasste. Mehr dazu gibt es in Kürze.
Ab Mittwoch beginnen in Kalifornien dann die Beckenwettbewerbe bei den Pan Pacs, wo parallel zu den Europameisterschaften in Paris zahlreiche Topstars aus den USA, Kanada, Australien und Japan ihren internationalen Saisonhöhepunkt bestreiten.
Bild: World Aquatics