16. August 2026

23,19 Sekunden über 50m Freistil! Kate Douglass verbesserte bei den Pan Pacific Championships in Irvine (Kalifornien) ihren eigenen Weltrekord zum zweiten Mal innerhalb eines Tages und ist mit dieser Hammerzeit in eine neue Dimension vorgestoßen. Die Weltrekordzeit aus dem Vorlauf pulverisierte Douglass in der Medaillenentscheidung am Abend um satte drei Zehntelsekunden. 

Noch vor wenigen Wochen stand der Weltrekord über die 50m Freistil bei 23,61 Sekunden – gehalten von Sarah Sjöström. Daraufhin verbesserten zunächst Douglass (23,59), gefolgt von Gretchen Walsh (23,55) und nun wieder Douglass (23,49) die Allzeit-Bestmarke schrittweise um eine paar Hundertstelsekunden. Umso unerwarteter kam der riesige Leistungssprung von Kate Douglass auf 23,19 Sekunden – eine Bestmarke, die zumindest in diesem Sommer nicht mehr angreifbar sein sollte. 

Nach der Weltrekord-Überraschung durch Johannes Liebmann über die 1500m Freistil, wo sich der deutsche Youngster mit einer Fabelzeit von 14:26,79 Minuten in die Rekordbücher eintrug, waren auch Sam Short und der bisherige Weltrekordhalter Bobby Finke über eben diese Strecke gefordert. Short zeigte ebenso ein rekordwürdiges Rennen und knackte in starken 14:33,97 Minuten den Australischen Rekord von Schwimm-Legende Grant Hackett – als nun sechstschnellster Schwimmer aller Zeiten. Olympiasieger Finke wurde in 14:44,26 Minuten Dritter. 

Zum Abschluss der Pan Pacs mussten die beiden Ausnahmeschwimmerinnen Summer McIntosh und Katie Ledecky überraschend jeweils geschlagen geben – und das in ihren Weltrekord-Events. Über die 800m Freistil schwamm Ledecky in 8:07,26 Minuten zu Silber hinter der Vize-Weltmeisterin Lani Pallister, die in 8:06,10 Minuten bis auf zwei Sekunden an Ledecky's Weltrekord herankam. McIntosh fehlten über die 200m Lagen in 2:07,47 Minuten zwei Hundertstelsekunden, um sich gegenüber der Chinesin Yu Yiting durchzusetzen. 

 

Die wichtigsten Links zum Thema:

 

Bild: World Aquatics