25. August 2026

Nur wenige Tage nach den Europameisterschaften der Elite trugen auch die Masters Schwimmerinnen und Schwimmer ihre kontinentalen Titelkämpfe aus. Vom 18. August bis zum 24. August trafen sich die Sportlerinnen und Sportler der Altersklasse 20 und älter im slowakischen Samorin, um bei den Beckenevents die schnellsten Masters Europas zu ermitteln.

Die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer sorgten dabei für unzählige Medaillen und Rekorde. Insgesamt standen sie nach sieben Wettkampftagen mehr als 200-mal auf dem Siegerpodest und schwammen zu mehr als 20 Veranstaltungsrekorden.

Bereits am ersten Tag der Europameisterschaften sorgte Lars Bücker vom SG Euregio Swim Team für einen neuen Masters-Weltrekord über die 800m Freistil in der Altersklasse (AK) 25. In 8:24,40 Minuten schwamm er damit auch einen neuen Europa- und Championship Rekord und bescherte dem deutschen Team einen gelungenen Auftakt. Auch Werner Schnabel vom USV TU Dresden war bereits am ersten Tag in Rekordlaune. Über die 800m Freistil schwamm er in 17:09,49 Minuten in der AK 90 einen neuen Europa- und Championship Rekord. Das sollte aber nicht sein einziger Rekord bleiben. Auch über die 100m Freistil (1:48,33 Minuten), 200m Freistil (3:55,85 Minuten) und 400m Freistil (8:10,31 Minuten) schwamm der Dresdner zu neuen Veranstaltungsrekorden. Über die 100m Freistil schwamm Alfred Otto Seeger in der AK85 in 1:33,06 Minuten ebenfalls einen neuen Championship Rekord. Der Schwimmer vom TSV 1850 Lindau gewann weiterhin über die 200m Lagen und 400m Lagen die Goldmedaille.

Auch die Damen schwammen über die Freistilstrecken zu neuen Bestleistungen. Helga Reich vom SC Wiking Herne 1921 belegte in der AK90 über die 400m Freistil den ersten Platz. Ihre Zeit von 9:23,70 Minuten bedeuteten außerdem einen neuen Veranstaltungsrekord. Das gleiche gelang auch Alisa Fatum-Boker von der SSV Leutzsch Leipzig in der AK 30, die nach 4:32,04 Minuten im Ziel war. Auch der Münchnerin Katja Otto schwamm über die 50m Freistil (27,27 Sekunden) und 100m Freistil (1:00,81 Minuten) zu zwei neue Veranstaltungsbestmarken.

Dass die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer aber nicht nur über die Freistilstrecken erfolgreich sind, stellten sie eindrucksvoll unter Beweis. Über die 50m Schmetterling schwammen gleich drei deutsche StarterInnen neue Championship Rekorde. Katja Otto schwamm in 29,34 Sekunden zu ihrem dritten Einzelrekord in der AK45. Brigitte Merten von der SG Neukölln Berlin (45,65 Sekunden, AK80) und Lars Renner vom SCW Eschborn (26,91 Sekunden, AK55), der unter anderem auch die 100m Schmetterling und die 50m Freistil in seiner Altersklasse gewinnen konnte, sorgten für weitere Erfolge aus deutscher Sicht.

Für zwei weitere Veranstaltungsrekorde sorgte Susanne Reibel-Oberle vom SSV Lahr 1921, die über die 200m Schmetterling (2:49,57 Minuten) und 400m Lagen (5:57,79 Minuten) in der AK60 für neue Bestmarken sorgte. Zusätzlich gewann sie die 100m Schmetterling (1:15,82 Minuten). Über die Bruststrecken in der AK40 dominierte Nicole Heidemann, die über die 100m in 1:12,50 Minuten einen neuen Veranstaltungsrekord aufstellte und auch die 50m Brust in 32,70 Sekunden und die 200m Brust in 2:41,07 Minuten gewann. Trotz der erschwerten Bedingungen für die Rückenspezis, da der Wettkampf im Freibad stattfand, waren Veronika Backhaus-Ehrenbauer und Fritz Ilgen rekordmäßig schnell im Wasser. Die für die SG Stadtwerke München startende Backhaus-Ehrenbauer schwamm über 50m Rücken in 31,00 Sekunden zu einem neuen Championship Rekord und gewann auch die 100m Rücken (1:08,62 Minuten) und 200m Rücken (2:30,58 Minuten) in der AK35. Der Lindauer Fritz Ilgen schwamm über die 100m Rücken in 1:59,57 Minuten in der AK90 zu einer neuen Veranstaltungsbestmarke und gewann auch die 50m Rücken.

Katja Otto und Veronika Backhaus-Ehrenbauer waren neben ihren Einzelerfolgen auch an zwei Staffelrekorden beteiligt. Die Schwimmerinnen der SG Stadtwerke München sorgten in der Besetzung Veronika Backhaus-Ehrenbauer, Kathrin Gliesche, Karin Bartel und Katja Otto in der AK160 sowohl über die 4x 50m Freistil Staffel (1:51,55 Minuten) als auch über die 4x 50m Lagen Staffel (2:06,08 Minuten) für neue Championship Rekorden.

Nachdem es bei den Beckenevents rund ging, stehen bei der Masters-EM nun die Freiwasserevents an. Von Mittwoch bis Freitag werden im Open Water die EM-Titel vergeben.

Eine detaillierte Auflistung aller MedaillengewinnerInnen im Beckenschwimmen ist auf der Seite des DSVs einzusehen:

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Die wichtigsten Links zur Masters-EM 2026

Bild: Symbolbild / Archiv