Der japanische Schwimm-Olympia-Medaillengewinner Tomoru Honda sieht sich einem Strafverfahren infolge eines Verkehrsunfalls gegenüber. Medienberichten zufolge hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Tokio sogar eine einjährige Haftstrafe für den Athleten gefordert.
Hintergrund ist ein Verkehrsunfall, bei dem Honda eigenen Angaben zufolge sein Auto beschleunigte, weil er den Anschluss an einen Sportwagen vor ihm nicht verlieren wollte. Infolge dieses Verhaltens kam es zu einem Unfall mit Verletzen.
Im Rahmen der gerichtlichen Auseinandersetzung hat die Verteidigung ihrerseits eine Bewährungsstrafe beantragt. Das Urteil in diesem Fall soll im September gesprochen werden.
Aufgrund des Vorfalls hatte der japanische Verband Honda zuletzt bereits aus dem Team für die Panpazifischen Meiserschaften gestrichen. Auch an den demnächst stattfindenden Asienspielen wird Honda nicht teilnehmen.
Der 24-Jährige ist amtierender Kurzbahn-Weltmeister über die 200m Schmetterling und holte 2021 in Tokio Olympia-Silber über seine Paradestrecke. Bei den Asienspielen wäre er als Titelverteidiger über die 200m Schmetterling an den Start gegangen.
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