09. September 2026

Die einstige Weltklasse-Schwimmerin Britta Steffen wird in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen. Das gab die Stiftung Deutsche Sporthilfe am Mittwoch bekannt.

Um von den Verantwortlichen der Stiftung Deutsche Sporthilfe, des Deutsche Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) für die Aufnahme in die „Hall of Fame“ gewählt zu werden, müssen neben einer herausragenden Geltung im Sport eine nachhaltige Wirkung der Persönlichkeit als Kriterien erfüllt werden.

Dass Britta Steffen die sportlichen Kriterien erfüllt, ist anhand ihrer zahlreichen Erfolge im Becken zweifelsfrei. Sie wurde 2008 in Peking Olympiasiegerin über die 50m und 100m Freistil und kürte sich im Laufe ihrer Karriere mit drei Weltmeister- und sieben Europameistertiteln. Von 2009 bis 2017 hielt Steffen den Weltrekord über die 50m Freistil. Damit war sie in den 2000er Jahren die dominierende Freistilschwimmerin in Deutschland und führte das deutsche Schwimmen zurück in die Weltspitze.

13 Jahre nach ihrem Karriereende engagiert sich die 42-Jährige für Bildung, Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung und setzt sich dafür ein, die Werte und Erfahrungen des Spitzensports in Gesellschaft und Beruf weiterzugeben. Außerdem ist sie als Laufbahnberaterin am Berliner Olympiastützpunkt tätig und unterstützt Nachwuchstalente auf ihrem Karriereweg.

Neben Steffen sind auch diese deutschen WassersportlerInnen in der „Hall of Fame“ vertreten: Ingrid Krämer-Gulbin, Franziska van Almsick, Erich Rademacher, Klaus Steinbach, Roland Matthes und Michael Groß.