Der japanische Schwimmer Tomoru Honda, der bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio Silber über die 200m Schmetterling gewonnen hatte, wurde nach einem Verkehrsunfall zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.
Honda habe nach eigenen Angaben sein Auto beschleunigt, um den Anschluss an einen Sportwagen vor ihm nicht zu verlieren. Infolgedessen kam es zu einem Unfall mit Verletzten. Von der Staatsanwaltschaft wurde sein Verhalten als gefährlich, rücksichtslos und böswillig beschrieben. Die geforderte einjährige Haftstrafe wurde dennoch zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe umgewandelt.
Bereits vor der Verurteilung hat der japanische Verband Honda von den Panpazifischen Meisterschaften ausgeschlossen. Auch bei den anstehenden Asienspielen wird der 24-Jährige nicht teilnehmen.
Aktuell ist der Japaner amtierender Weltmeister auf der Kurzbahn über die 200m Schmetterling. Ob er bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft im Dezember in Peking starten darf und die Möglichkeit haben wird, seinen Titel zu verteidigen, bleibt abzuwarten.
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