An Tag zwei der Asien Spiele in Tokyo stellte die erst 13–jährige Chinesin Zidi Yu über die 200m Lagen einen neuen Junioren-Weltrekord auf. Zeitgleich sorgte sie für damit für einen neuen Asien Rekord, chinesischen Rekord und Asian Games Rekord.
Nach 2:06,10 Minuten stoppte die Uhr für das Ausnahmetalent aus China. Nachdem Zidi Yu am Vortag bereits die 200m Schmetterling in neuem Meeting Rekord gewonnen hatte, unterbot sie über die 200m Lagen den von der Weltrekordhalterin Summer McIntosh gehaltenen Junioren-Weltrekord (2:06,56 Minuten) um gute vier Zehntel. Yu schwamm damit die zweitschnellste Zeit jemals und setzte zeitgleich einen neuen Asien, chinesischen und Asian Games Rekord.
Einzig die Kanadierin McIntosh war bei ihrem Weltrekord der offenen Klassen bei den Kanadischen Trials 2025 in 2:05,70 Minuten schneller gewesen als die chinesische Teenagerin. Damit lies Yu unter anderem auch die "Iron Lady" Katinka Hosszu hinter sich, deren Bestzeit bei 2:06,12 Minuten zwei Hundertstel langsamer ist als Yus neue Bestleistung. Ihr Rekordrennen ermöglichte sich die 13 – jährige mit einer sehr schnelle Kraulbahn. In 30,19 Sekunden sprintete sie die letzten 50m und schob sich dort an ihrer Konkurrentin und bisherigen Asienrekordhalterin Yiting Yu (2:07,99 Minuten) vorbei. Zidi Yu wird im Laufe der Wettbewerbe noch über die 400m Lagen an den Start gehen.
Neben diesem Rekord-Rennen der jungen Chinesin gelang es auch der chinesischen 4x 200m Freistil Staffel der Herren, einen neuen Asien Rekord aufzustellen. Mit Haibo Xu, Liwei Fei, Pan Zhanle und Zhanshuo Zhang unterbot das Team die bisherige asiatische Bestmarke, die ebenfalls von den Chinesen gehalten worden ist, um fast eine Sekunde. In 7:00,17 Minuten sicherten sie die fünfte Goldmedaille für das chinesische Team am zweiten Wettkampftag.
Zusätzlich wurde auch weitere Asien Games Rekorde gebrochen. Über die 50m Rücken der Herren sorgte Jiayu Xu aus China in 24,04 Sekunden für eine neue Bestmarke. Zu einen chinesischen Doppelsieg sprintete Zicheng Wang, der nach 24,49 Sekunden als zweitschnellster Sportler im Ziel war. Die 50m Freistil der Herren sahen Youngbeom Kim als Sieger. Nach 21,66 Sekunden hatte der Koreaner seine Hand eine knappe Zehntel vor seiner Konkurrenz an der Wand und unterbot den bisherigen Meeting Rekord um fünf Hundertstel. Nur knapp verfehlte er dabei den Asienrekord des Japaners Shuya Matsumoto, der in 21,64 Sekunden nun noch bestehen bleibt.
Über die 100m Brust der Herren konnten sich gleich zwei Sportler über eine Goldmedaille freuen. Der Chinese Zhihao Dong und der Japaner Shin Ohashi waren nach 58,64 Sekunden zeitgleich im Ziel und teilen sich damit den Titel und die Goldmedaille. Platz drei ging an den Chinesen Haiyang Qin, der in 59,01 Sekunden die bronzene Medaille gewann.
Die weiteren Siege gingen an:
- 50m Rücken (w): Wan Letian (China) in 27,47 Sekunden
- 200m Freistil (w): Siobhan Haughey (HKG) in 1:54,96 Minuten
Bild: Archivbild / Summer McIntosh