Von 15. Oktober bis 17. Oktober geht der Weltcup 2026 in Astana (Kasachstan) in die finale Runde. Ein deutsches Team wird nicht vertreten sein. Stattdessen wird es vor allem bei den Herren ein enges Rennen um den Gesamtsieg werden.
Als Führende der Gesamtwertung steigen die Niederländerin Marrit Steenbergen und der Russe Egor Kornev ins Wettkampfbecken. Punkte für die Gesamtwertung verdienen sich die SchwimmerInnen durch eine feste Punktanzahl für das Erreichen eines Finals, die Platzierung, sowie durch Extrapunkte für die Nähe zum Weltrekord. Je näher die geschwommene Zeit am Weltrekord liegt, desto mehr Zusatzpunkte (bis zu fast 10 Punkten bzw. skaliert in die Gesamtwertung) gibt es für das Resultat.
Kornev, der stets knapp an den Weltrekorden schwimmt, profitiert dabei besonders von dieser Regelung. Im Laufe des Weltcups hatte er bereits zwei Weltrekord über 100m Freistil und 50m Schmetterling. Dennoch wird er in der Gesamtwertung vom Südafrikaner Pieter Coetze dicht verfolgt. Dieser hatte in Tashkent mit einem Weltrekord über die 50m Rücken für Aufsehen gesorgt und dabei auch in der Gesamtwertung auf den Russen aufgeholt.
Bei den Damen muss sich Marrit Steenbergen, die mit einem komfortableren Vorsprung in die letzte Station des Weltcups geht, unter anderem gegen die Chinesin Yiting Yu behaupten, die in Tashkent die 200m Schmetterling sowie die 200m und 400m Lagen gewonnen hatten. Die Niederländerin hingegen hatte über die 100m Lagen und die 100m Freistil jeweils einen neuen Europarekord aufgestellt. Über die Kraulstrecke war die Weltrekordhalterin auf der Langbahn dabei nur ganz knapp über der 50-Sekunden Marke geblieben und hat nun in Astana nochmals die Möglichkeit, diese Schallmauer zu unterbrechen.
Auch wieder mit am Start sein wird der Australier Cameron McEvoy, der über die 50m Freistil einen neuen Weltcup Rekord aufgestellt hatte.
Nach einem Weltrekord bei der ersten Station in Baku (Aserbaidschan) und zwei Weltrekorden bei der zweiten Station in Tashkent (Usbekistan), bleibt abzuwarten, ob sich die SchwimmerInnen beim letzten Wettkampf nochmals übertreffen können.
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Bild: World Aquatics