In Thüringen, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen fanden am vergangenen Wochenende die Landesmeisterschaften auf der Kurzbahn statt. Das letzte Qualifikationswochenende für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften nutzen einige Aktive, um noch letzte Pflichtzeiten zu unterbieten und sich in die Startliste der Wettkämpfe zu schwimmen. Aber auch die jungen Talente wussten zu überzeugen.
So sorgten in Riesa bei den sächsischen Landesmeisterschaften zwei Nachwuchs-Asse für neue Deutsche Altersklassenrekorde. Tom Bodusch von der SSG Leipzig setzte über die 200m Rücken eine neue nationale Bestmarke für 14-Jährige. In 2:04,75 Minuten unterbot er den Deutschen Jahrgangsrekord von Timo Sorgius aus dem Jahr 2017 um genau eine Zehntel.
Für den Wiesbadener Sorgius war es damals der erste bundesweite Nachwuchsrekord überhaupt. Mittlerweile ist er mehrfacher Deutscher Meister und feste Größe in der deutschen Nationalmannschaft. Mit der deutschen 4x200m-Staffel stand Sorgius, der selbst mehrere Jahre für die SSG Leipzig startete, bei Olympia und Weltmeisterschaften im Finale und war auch im Einzel schon mehrfach unter den Top Ten des Koninents zu finden.
Ein weiteres Talent der SSG Leipzig trug sich in Riesa in die Rekordlisten ein: In der Altersklasse 12 unterbot Hanna Leonhardt den Deutschen Altersklassenrekord über die 100m Brust um knappe vier Zehntel. Sie verbesserte die bisherige Bestmarke von Valeria Alexandra Nekrasov auf 1:13,14 Minuten.
Auch in Thüringen wurde ein neuer Landes-Jahrgangs-Rekord aufgestellt. Frida Flagmeyer vom SV Nordhausen 90 e.V. stellte in 35,55 Sekunden über die 50m Brust eine neue Thüringer Bestmarke auf und platzierte sich auf Platz zwei der Deutschen Bestenliste im Jahrgang 2014.
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