Am Samstag, 19. Dezember 2926, richtet die International Swimming League (ISL) ihr All-Star-Match in London aus. Diese Veranstaltung leitet die Rückkehr der ISL-Profiliga ein und verspricht ein spektakuläres Event zu werden, bei dem einige der besten Schwimmstars der Welt gegeneinander antreten.
Nach der fast fünfjährigen Pause gibt es einige Änderungen am Wettkampfformat der ISL. Neu ist unter anderem, dass die vier teilnehmenden Teams nach geographischer Zugehörigkeit eingeteilt werden. So werden AthletInnen aus den USA gegen ein Team des Commonwealth, eins aus Europa und eines aus dem Rest der Welt antreten. Zuletzt veröffentlichte die ISL nun die Coaches von Team USA.
Die amerikanischen Teilnehmenden werden der Leitung von Cyndia Gallagher, Carol Capitani und Todd DeSorbo unterstehen. „Cindy, Carol und Todd haben das College Schwimmen dominiert, amerikanische Teams an die Weltspitze geführt und SchwimmerInnen trainiert, die sich in die Rekordbücher eingetragen haben“, beschreibt Ben Allen, Leiter der ISL, das Trainerteam.
Mit Carol Capitani ist auch die langjährige Trainerin der deutschen Rekordhalterin Anna Elendt mit am Start. Capitani ist seit zwölf Jahren Chef-Coach an der Universität von Texas für das Damenteam und hat mit diesem in allen 14 Saisons einen Conference Team Titel gewonnen. Außerdem hat sie das US-Damen Team bei den Weltmeisterschaften 2023 gecoacht. Neben Anna Elendt gehörten auch die Weltmeisterschafts-Medaillengewinnerinnen Leah Smith und Madisyn Cox zu den von ihr trainierten Athletinnen.
Cyndi Gallagher ist im Rahmen der ISL kein Neuling. Sie hat bereits bei der ersten Saison der ISL das Team DC Trident betreut. Weiterhin hat sie in ihrer Karriere elf Olympioniken und 91 All-Americans entwickelt. Nicht weniger erfolgreich ist Todd DeSorbo, der Chef-Trainer an der Universität von Virginia, an der auch die deutsche Sprinterin Nina Jazy trainiert. DeSorbo führte das US-Damen Team bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 sowie den Weltmeisterschaften 2022 an. Zu seiner Trainingsgruppe, mit der er seit 2022 35 Weltrekorde gebrochen hat, gehören unter anderem Kate Douglass und Gretchen Walsh.
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