24. September 2026

Weltrekord, Junioren-Weltrekord, Asienrekord, japanischer Rekord, …. – all das gelang dem erst 17-jährigen Shin Ohashi in einem Rennen. Der Japaner schwamm über die 200m Brust bei den laufenden Asienspielen in 2:04,83 Minuten als erster Mensch unter der 2:05 Marke und trug sich damit in die Geschichtsbücher ein.

Der bisherige Weltrekord wurde von dem Chinesen Qin Haiyang (2:05,48 Minuten) gehalten, den Ohashi nicht nur knapp unterbot, sondern mit einer Verbesserung von fast sieben Zehntel zerschmetterte.

Der Teenager hielt bereits vor den Asienspielen den Junioren-Weltrekord in 2:06,59 Minuten, den er erst im Laufe des Jahres aufgestellt hatte. Somit verbesserte er auch seine persönliche Bestzeit um fast zwei Sekunden. Dieser Fortschritt gelang ihm unter anderem dadurch, dass er auf den letzten beiden Bahnen mittlere 32er Zeiten halten konnte, was ihm bisher noch nicht gelungen war.

Mit einer 100m Wendezeit von 59,89 Sekunden wäre Ohashi im Einzelrennen über die halbe Distanz bei den Asienspielen auf Rang sechs gelandet. Ein Video des Weltrekordrennens ist hier zu sehen: Weltrekordrennen über die 200m Brust

Auch neben diesem Highlight zeigten viele andere SchwimmerInnen weitere starke Leistungen. Gleich zwei neue Asienrekorde konnten an diesem fünften Wettkampftag aufgestellt werden. Mikhail Arkhangelskiy aus Brunei schwamm über die 50m Schmetterling in 22,91 Sekunden genauso schnell wie im Juni 2026 bei einem Wettkampf in Saint Etienne, Frankreich. Damit verbesserte er den von ihm selbst gehaltenen Asienrekord zwar nicht, wiederholte seine Zeit und Bestleistung aus dem Sommer aber auf die Hundertstel genau. Die zweite Kontinentalbestmarke schwamm das Herren Team aus China über die 4x 100m Freistil Staffel. In 3:10,60 Minuten unterboten Zhao Jiayue, Wang Haoyu, Zhang Zhanshuo und Pan Zhanle den bestehenden Asienrekord aus dem Jahr 2023 um knappe drei Zehntel. Die Chinesen hatten in der gleichen Aufstellung bereits die 4x 200m Freistil Staffel gewonnen.

Darüber hinaus wurden zwei neue Asien Games Rekorde aufstellt. Über die 50m Freistil der Damen fehlten der Chinesin Wu Qingfeng in 23,98 Sekunden nur eine Hundertstel, um auch den Asienrekord zu unterbieten. Sie blieb als einzige Schwimmerin unter 24 Sekunden. Für einen weiteren Meeting Rekord sorgte Zhang Zhanshuo über die 800m Freistil. Tags zuvor hatte der Chinese schon über die 200m Freistil mit einer schnellen Zeit von 1:43,49 Minteun auf sich aufmerksam gemacht hatte. In 7:42,49 Minuten belegte der 19-Jährige Platz eins und sicherte sich die Goldmedaille. Platz zwei teilten sich der Japaner Kaito Tabuchi und der Koreaner Kim Junwoo, die nach 7:43,86 Minuten zeitgleich im Ziel waren.

Die weiteren Siege gingen an:

  • 200m Brust (w): Kotomi Kato (Japan) in 2:22,57 Minuten
  • 4x 200m Freistil (w): China in 7:49,37 Minuten

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Bild: Archivbild / World Aquatics