Zum Abschluss der Asien Spiele in Tokio schwamm der 19-jährige Zhang Zhanshuo über die 400m Freistil einen neuen Asian Games Rekord. Insgesamt sieben Goldmedaillen gewann der junge Chinese im Laufe des Wettkampfs.
In 3:41,28 Minuten unterbot Zhanshuo den bestehenden Meeting Rekord des Koreaners Park Tae Hwan aus dem Jahr 2010 um fast drei Zehntel (3:41,53 Minuten). Seiner Konkurrenz lies er keine Chance und war am Ende über vier Sekunden vor dem Zweitplatzierten Japaner Kazushi Imafuku im Ziel.
Für Zhanshuo war es die siebte Goldmedaille der Wettkämpfe. Sportartübergreifend ist er damit der erste Athleten überhaupt, dem es gelang, siebenmal Gold bei den Asien Spielen zu gewinnen. Er siegte über die 200m, 400m, 800m und 1500m Freistil sowie mit den 4x 100m und 4x 200m Freistil und 4x 100m Lagen Staffeln des chinesischen Herrenteams.
Einen weiteren Wettkampfrekord stellten die chinesischen Damen über die 4x 100m Lagen Staffel auf. In 3:54,55 Minuten gewannen Peng Xuwei, Tang Qianting, Zhang Yufei und Yu Yiting mit über drei Sekunden Vorsprung vor den zweitplatzierten Japanerinnen.
Das Finale über die 200m Schmetterling der Herren fand ohne den Games Rekordhalter Tomoru Honda statt. Der Japaner war von seinem Verband aufgrund einer Bewährungsstrafe, die er wegen eines verschuldeten Verkehrsunfalls erhalten hatte, von den Asien Spielen ausgeschlossen worden. Die Abwesenheit des Olympia Zweiten nutzte Kuan-hung Wang aus Taiwan, um in 1:55,05 Minuten seine einzige Medaille des Wettkampfs zu gewinnen.
Im finalen Medaillenspiegel liegen die ChinesInnen mit viel Abstand auf Platz eins. Sie holten insgesamt 54 Medaillen, davon 30 in Gold, 13 in Silber und elf in Bronze. Auch wenn die chinesischen SportlerInnen sowohl 2023 als auch 2026 30 Mal ganz oben auf dem Podest standen, verringerte sich die Ausbeute des chinesischen Teams im Vergleich zur Ausgabe aus dem Jahr 2023 um acht Medaillen, da sie 2026 neunmal weniger den zweiten Platz belegten. Auf Platz zwei des Medaillenspiegels landete das Team aus Japan, das 2023 noch auf Platz drei gelandet waren. Diesen Platz nahmen diesmal die SportlerInnen aus Hong Kong ein, die zwar mit nur sechs Medaillen insgesamt deutlich weniger erhielten als das viertplatzierte Team aus Korea mit 20 Stück, aber mit zwei Titeln durch Siobhan Haughey in der Gesamtabrechnung dennoch weiter oben stehen.
Die weiteren Siege des sechsten Wettkampftags gingen an:
- 50m Schmetterling (w): Zhang Yufei (China) in 25,41 Sekunden
- 50m Brust (m): Qin Haiyang (China) in 26,68 Sekunden
- 800m Freistil (wi): Li Bingjie (China) in 8:24,02 Minuten
- 200m Rücken (m): Kodai Nishiono (Japan) in 1:56,42 Minuten
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